lass uns mal ein bisschen renovieren…

Naja, ganz so fing es nicht an.

Eigentlich wollten wir schon seit vielen Jahren neu bauen. Schließlich ist unser Garten groß genug. Aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Selbstständig? Oh, dann brauchen wir erst mal die letzten drei Bilanzen. Gibt es noch nicht, zu jung. Dann auch keine Finanzierung. Neuer Arbeitgeber? Befristeter Vertrag? Da kannst Du ja froh sein, wenn sie dir deinen Dispo nicht kündigen…

Egal, es waren die verschiedensten Gründe. Und im Nachhinein sollte es wohl auch so sein. Dann wache ich neulich eines Sonntags auf und bevor ich die Augen öffne, höre ich meine Frau durchs Schlafzimmer gehen und es klackert immer wieder leise. Die Augen einen Spalt geöffnet und sehe sie mit einem Zollstock hantieren. Augen wieder zu und denken, das geht wieder vorbei. Nein ging es nicht. Revolutionäre Ideen wurden mir später vorgestellt. Wir tauschen das Schlaf- und das Gästezimmer…

Einige Dinge durchgesprochen und ich muss sagen: super Idee. Dazu dann nach etlichen Jahren auch mal wieder die eine oder andere Renovierung, Teppich, Fußboden, Wandfarben und ganz wichtig: Die Türen. Also genauer gesagt, die Innentüren. Die stören sie schon seit Jahren, sind schon mehrfach umlackiert worden, haben neue Verzierungen erhalten und und und.

Mit dem Tischler gesprochen: fahrt am besten zu Klatt nach Lübeck und sucht Euch welche aus. Gesagt, getan und vor allem: gemacht. (Das war im September…) Oh Mensch, Türen sind ja gar nicht so teuer. Auch mit Zarge und neuen Griffen usw. nicht.  Also, den Tischler informiert, welches Modell usw. Er kommt zum ausmessen und stellt fest: Jede Tür ein Sondermaß. Dazu die neuen Türen mit Kassette. Das bedeutet, diese Formate sind nicht maschinell machbar, sondern mehr oder weniger gute alte Handarbeit. (Was das für den Preis bedeutet, brauche ich hier wohl nicht erwähnen…) Lieferzeit oh ja. Geplanter Beginn des Umbaus am 05. Dezember 2016.  Dann den Maler dazu bestellt, neuen Fußboden für Schlaf-, Gästezimmer und Flur und Treppe bei unserem Raumausstatter. Und los geht es.

Aufgrund der verschiedenen Arbeiten, der erforderlichen Abläufe und auch ein, zwei Missverständnissen (?) zieht sich leider alles ein wenig. Vor Weihnachten (so war unser Plan) wird das ganze nicht mehr fertig. Der Maler ist heute (13.12.) fertig geworden und kann nun erst wieder am 09.01.2017 weiter machen. Wobei es ist auch nur noch das Wohnzimmer nach. Also was den Maler betrifft. Die Türen sind auch drin. Nun also Fußböden und dann wieder die ganzen Möbel usw. in den ersten Stock bringen. Dort dann im Gästezimmer häuslich einrichten damit das Wohnzimmer gemacht werden kann. Alles spannend. Und natürlich wieder einmal mit viel Staub und Schmutz verbunden, mit Aufwänden, die nicht eingeplant waren und diesen und jenen kleinen Änderungen usw.  Dazu steht das ganze Haus (also alles wo nicht renoviert wird) voll mit Sachen aller Art. Dadurch aber gleich mal festgelegt: wenn die Renovierung durch ist, werden wir auch die Keller usw. mal wieder gründlich durcharbeiten müssen. Ich glaube, und da bin ich mir ziemlich sicher, es wird der letzte große Umbau sein. (Muss es nochmal sein, werden wir wohl eher für ne Woche ins Hotel ziehen oder so was in der Art…)

Zwischenstand am 15.12.2016 – Alle Handwerker sind erst einmal raus. Ein paar Tage Ruhe also. Das gefällt nicht nur unserem Kater Oskar sehr gut. Denn in den letzten Tagen fand er kaum einmal ein ruhiges Plätzchen im Hause. Jetzt kann er endlich wieder den ganzen lieben langen Tag faul an seinem aktuellen Lieblingsplatz liegen. Ganz egal wo das gerade ist. Also, wir können nun folgendes sagen: im Ersten Stock ist eine Ausgleichsmasse aufgebracht worden. Diese muss nun ein wenig durchtrocknen. Am kommenden Montag kommt dann der Raumausstatter. Seine Aufgaben sind die Plissees, die Vorhänge und der Fußboden. Damit will er bis Dienstagabend fertig sein. Da der Maler oben bereits komplett durch ist, können wir dann wieder anfangen uns oben auszubreiten. Sprich, Schlafzimmer einräumen, Bett zusammenbauen, Matratzen und Lattenroste aus dem EG nach oben bringen und wieder im richtigen Bett schlafen. Dann das Gästezimmer einrichten. Mit Couch, Sesseln und den Bücherschränken von unten, sowie Fernseher und allem was dazu gehört. Denn nach Weihnachten geht es weiter. Am 02.01. kommt der Elektriker und verlegt unten ein paar zusätzliche Kabel, setzt einige Steckdosen, nimmt Lampen ab usw. Am 09.01. kommt dann der Maler wieder und bringt das Wohnzimmer neu in Form. Für den 13.01. werden wir dann bei den Lieferanten die neuen Möbel für Wohnzimmer, bzw. Essbereich abrufen. Und dann sind wir fertig. Vermutlich fix und fertig. 🙂

Zwischenstand 21.12.2016 – Der neue Fußboden ist drin, die Treppe hat einen neuen Teppichboden erhalten. Das hat alles gut geklappt. Wir haben bereits das Bett und die Schlafcouch im Gästezimmer wieder aufgebaut und ein paar Dutzend Bücher nach oben getragen. Wir haben jedoch noch einmal im Wohnzimmer genächtigt, oben hat es trotz massiven Lüftens sehr stark nach dem Kleber für die Treppe gerochen.  Nun werden also die Matratzen folgen, dann die Bücherschränke aus dem Wohnzimmer.  Dann der Fernseher usw.  Die Termine für Elektriker und Maler sind fixiert, mit der Malerin hatte ich gestern noch ein längeres Gespräch. Sie geht fest davon aus, am 10. Januar fertig zu sein. Möbel-Kraft und Polster-Aktuell kommen leider erst am 17.01.2017, Nachmittags. Das bedeutet jedoch, in der Woche sollte es uns gelingen, dass Wohnzimmer wieder einzurichten. Dann waren es weniger als 8 Wochen Provisorium… 🙂

02.01.2017 – neues Jahr, neues Glück. Heute kommt der Elektriker. Im Wohnzimmer müssen vor den Malerarbeiten noch einige Steckdosen gesetzt werden. Frage bei der Terminabsprache: „Wann kommt ihr?“ Antwort: „um 8“. Perfekt. Muss Ilona an ihrem freien Montag nicht ganz so früh aufstehen. Wann klingelt es an der Tür? Um 7.30 Uhr…  Naja, was hat es gebracht? Neben den neuen Steckdosen? Jede Menge roten Staub…

So auch jetzt nach den freien Tagen kann man sagen, es wird einfach Zeit, dass die Arbeiten zu Ende gehen, wieder Normalität einkehrt. Man wieder weiß, was wo steht. Nämlich da, wo es hingehört…

Neues Möbelstück gekommen. Bei einem Kaffee-Hersteller haben wir ein Schnäppchen gemacht. Nachdem wir dort Weihnachten erst ein kleines Sideboard fürs Schlafzimmer bestellt haben (Kosten 169€) kam nur Minuten nach der Bestell-Bestätigung die nächste Mail: Ausverkauft, kommt auch nicht wieder rein… Schade. Aber die nächst größere Alternative sollte gleich 269 € kosten. Nein Danke. Also erst mal abwarten. Dann, zwischen Weihnachten und Silvester, eine Mail vom gleichen Anbieter. Die 269€-Alternative im Abverkauf für 139€. Na dann. Gleich bestellt. Gestern (04.01.) angekommen. Zwei große Pakete und beide recht schwer. Erst mal nach oben getragen und ausgepackt. Erfreulicherweise kaum Handwerkszeug erforderlich: lediglich Hammer und Akku-Schrauber erforderlich. Und was soll ich sagen: beides findet sich in meinem kleinen Werkzeugkasten. Also angefangen und nach nur wenigen Stunden alles zusammen gebaut. (Jeder Handwerker hätte sich vermutlich über mich kaputt gelacht, aber was solls. Mir liegen eher andere Dinge…)

Heute, 05.01., dann die „alten“ Sessel nach oben tragen (Hilfe ist angefordert) und dann noch das ganze Verpackungsmaterial fachgerecht entsorgen. Im Anschluss dann den Fernseher oben anschließen und damit den vorübergehenden Umzug abschließen. Am Montag kommen dann wieder die Maler. Jetzt also noch Wohnzimmer und Küche. Dann sind wir aber wirklich durch.

Ach nein… dann müssen wir ja wieder umziehen. Mit dem Wohnzimmer nach unten. Allerdings kommen die neuen Sitzmöbel erst am 17.01. – also noch ein paar Tage abwarten. Aber ok, das schaffen wir dann auch noch. Und dann hat diese kleine Renovierung nur 6 Wochen gedauert… schauen wir mal, was bis dahin noch so alles passiert.

Am 09. und 10. Januar sind also die Maler durchs Haus gedüst und haben auch im Erdgeschoss ihren super Job weiter durchgezogen. Das Wohnzimmer sieht nun wieder klasse aus. Möbellieferungen von Polster Aktuell und Möbel Kraft also am 17.01. – die Fahrer haben sich die Klinke in die Hand gegeben. Direkt am 18. Januar war dann der Elektriker noch einmal da. Die neue Lampe über dem Esstisch musste angebracht werden – und da wir vorher nicht wussten, wo der Tisch im Endeffekt genau steht…

Zuvor noch den Schrank an seinen neuen Platz gerückt. Alle Gläser, Vasen, Geschirr, Schalen und was weiß ich nicht alles, gewaschen und gereinigt und wieder in den Schrank geräumt. Die Schals (Gardinen) waren inzwischen ebenfalls gewaschen und wieder aufgehängt. Die Blumen und einige kleinere Möbelstücke aus dem Gästezimmer wieder ins Erdgeschoss getragen und das ganze nimmt nun echt Form an. Da wir nun am Wochenende schon wieder einmal auf Tour sind (Berlin, Besuch der Grünen Woche) werden erst in der kommenden Woche das neue alte Wohnzimmer wieder in Beschlag nehmen.

Am 23. und 24. Januar dann die (meisten) Bilder wieder aufgehängt, diverse Deko-Gegenstände wieder an ihren Platz gestellt usw. So zu sagen wieder „eingezogen“. Endlich wieder den Ofen nutzen und die entsprechende Wärme genießen, das großzügige Raumangebot ausnutzen und einfach hemmungslos den Luxus genießen… 🙂

In den kommenden Wochen stehen nur noch kleinere Veränderungen an. Den Fernseher an die Wand bringen, so dass er beweglich und vor allem drehbar ist. Einen neuen Wohnzimmertisch kaufen – klein und praktisch für die neue Couch. Aber dann hört es auch langsam auf. Und wir können uns wieder anderen, neuen Projekten zuwenden.

 

 

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Neujahrsempfang 2017

Am 08. Januar hatte die Gemeinde zum diesjährigen Neujahrsempfang in das ehrwürdige Bürgerhaus geladen.

Mehr als 200 Gäste waren erschienen, Vertreter der Parteien sowieso, Vereine, Bürger, ein buntes Potpourri von Gästen. Nach kurzen Ansprachen von unserem Bürgervorsteher Jochen Dockweiler und unseres Bürgermeisters Andreas Zimmermann sowie einem Grußwort unserer Pastorin kam es zu den obligatorischen Ehrungen. Besonders erfreut waren die anwesenden Mitglieder des Kiwanis-Club Ahrensbök, dass ihr Verein für das anhaltende Engagement der letzten 18 Jahre mit dem „Ehrenpreis der Gemeinde Ahrensbök“ für das Jahr 2016 ausgezeichnet wurde. In einem Rückblick ließ der Bürgermeister die  großen Projekte der letzten Jahre noch einmal Revue passieren. Er wies darauf hin, dass die Teilnahme an unseren vielfältigen Veranstaltungen im Endeffekt jeweils die direkte Unterstützung der Folge habe.  Sei es ein Besuch der Bürgerhausparty oder auch nur der Verzehr einer Wurst auf dem jährlichen Kinderfest. Er erwähnte unsere jährlichen Einladungen zur Fahrt zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg ebenso wie die Unterstützung von bedürftigen Familien in der Weihnachtszeit. Hier arbeiten Gemeinde und der jeweilige Kiwanis-Vorstand jeweils eng zusammen.

Dieser Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für die Kiwanier. Nein, zu gleich ist es eine Verpflichtung auch in der Zukunft zu helfen, zu unterstützen. Wir werden uns auch in den nächsten Jahren bei uns im Ort einbringen. Wir werden vielfältige Projekte entwickeln und umsetzen, immer in der Hoffnung sowohl das Leben in der Gemeinde ein wenig zu bereichern, aber auch damit Geld zu verdienen und dieses zu 100% in die Kinder- und Jugendarbeit zu investieren. Schließlich sind die jungen Menschen unsere Zukunft.

Der Kiwanis-Club Ahrensbök bedankt sich bei allen an dieser Entscheidung Beteiligten für die Ehrung und für die vielen im Anschluss erhaltenen Glückwünsche.

2017!

Alles neu macht der 1. Januar. Allen Lesern ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr.

Neben den Dingen die geplant sind, bin ich gespannt, was dieses Jahr bringen wird. Natürlich gibt es wieder einmal gute Vorsätze. Wieder wird es spannend, welche und vor allem in welcher Form umgesetzt werden. Schaun wir mal…

Also, wir lesen uns!

 

PS: Im übrigen bin ich „zwischen den Tagen“ schon mal wieder gute 20 km mit dem Specialized unterwegs gewesen… ich freue mich, wenn ich endlich wieder damit zur Arbeit radeln kann.