Mindcontrol – Stephen King

MINDCONTROL von Stephen King

Das Buch hat 528 Seiten und ist im September 2016 im Heyne-Verlag erschienen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band einer kleinen Reihe um den (inzwischen Ex-) Polizisten Bill Hodges. Die Titel der ersten beiden Romane lauten Mr. Mercedes und Finderlohn. Man muss die beiden ersten nicht zwangsläufig gelesen haben, um den dritten Teil zu verstehen. Allerdings schadet es nicht und als langjähriger Stephen-King-Leser würde ich es sowieso empfehlen. Hilft einem, das eine oder andere noch besser zu verstehen.

Die Inhaltsangabe der Verlags: In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

Meine Meinung: In diesem Buch geht es endlich mal wieder ein wenig übersinnlicher zu. King kann die unterschiedlichen Phänomene und Situationen so gut beschreiben, dass man vieles direkt vor sich sieht. Und beim nächsten Besuch im Krankenhaus wird man unzweifelhaft an dieses Buch denken. Wer wie ich seit Jahren Stephen King Fan ist, wird dieses Buch lieben. Ich habe es an einem Wochenende durchgelesen (ok, den fehlenden Schlaf bemerkt man in der Folgewoche schon) aber es musste sein. Ich fühlte mich in dieses Buch hineingezogen, wollte an der einen oder anderen Stelle den „Guten“ am liebsten helfende Tipps zurufen oder sie auf Fehlinterpretationen aufmerksam machen. Der Altmeister des Grauens hat wieder einmal zugeschlagen. Von mir erhält dieses Buch fünf von fünf Sternen. Absolut lesenswert!

29.08.2017 – langsam unheimlich…

Wenn man nun ein wenig zurück blickt, ist es (bis auf eine Ausnahme) seit letztem Montag trocken. Lediglich am Freitagmorgen hat es, wenn ich mich nicht täusche, geregnet. Wenn man die letzten drei Monate einmal zurück blickt, ist das schon fast unheimlich.
Heute Morgen waren es zwar auch wieder nur 11°, aber die Sonne ging auf und es war wieder wunderschön, mit dem Rad zu fahren. Mit dem Auto hat man sonst nur einen kurzen Blick aus dem Fenster und denkt, toll, müsstest mal ein Foto machen. Mit dem Rad macht man es dann auch.

Und nur wenige Kilometer weiter, mit der Sonne im Rücken, dann ein toller Blick auf ein bereits abgeerntetes Feld mit großen Rundballen, die auf ihren Abtransport warten.

28.08.2017 – jetzt aber Sommer…

Nein, immer noch nicht. Morgens immer noch kalt. 11° heißt immer noch: sehr frisch. Kurze Hose geht, kurze, fingerfreie Handschuhe sind hingegen schon hart an der Grenze. Aber wie schon die ganze letzte Woche: das Bild, was sich dem Radfahrer bietet ist ein Genuss. Mit dem Wagen ist es ein kurzer „hingucker“, ja die Sonne geht auf. Aber mit dem Rad ist man halt langsamer unterwegs, weniger Verkehr (auf dem Radweg) und man hat einfach Zeit, immer wieder den Blick Richtung Ostseeküste zu wenden.

Sonnenaufgang am 28.08.17

Und irgendwie beflügelt dieser Blick dann auch wieder. Denn zu dem Zeitpunkt, wenn man das Rad Montagsmorgens aus der Garage schiebt, ist man es i.d.R. noch nicht. Also motiviert meine ich. Aber dann, klare (kühle) Luft, tolles Licht, daraus resultierend tolle Stimmung und alles ist gut. Was will man mehr?

Mehr? Vielleicht einen guten Start seines Vereins in die Bundesligasaison?

Als Hamburger ist man ja nun wirklich nicht verwöhnt. Wobei letzte Saison war schon besonders hart. Nach fünf Spielen und nur einem Punkt (1:1 im Eröffnungsspiel gegen Ingolstadt) wurde der Trainer gewechselt. Nach dann insgesamt 10 Spielen und 2 (!) Punkten (ein 0:0 in Mönchengladbach) musste man ja doch einmal in Richtung zweite Liga schielen. Aber zum Glück kam es ja anders. Auch dank des 2:1 im letzten Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg. Letzte Woche also Saisonauftakt gegen Augsburg. Nicht doll gespielt aber 1:0 gewonnen. Nehmen wir mal mit, die drei Punkte! Und dann, Auswärtsspiel in Köln. Besser gespielt, auch wenn noch nicht gut. Zur Halbzeit schon mal verwundert die Augen gerieben: Spielstand 0:2. Für uns! Kurz nach der Halbzeit dann ein Schiedsrichterwechsel – Dr. Felic Brych hatte sich verletzt, musste gegen den vierten Offiziellen ausgetauscht werden. Für diesen sein allererstes Bundesligaspiel. Und nach 30 Sekunden die erste Handlung. Gelb für Mavrai und nachdem dieser in Halbzeit 1 schon gelb gesehen hatte automatisch gelb-rot. Was für ein Einstand. Aber meine Hamburger verteidigten mit Mann und Maus und hielten ihr Tor bis zur 111 Minute sauber. Dann fiel der Anschlusstreffer (Nachspielzeit so lang wegen der Schiri-Verletzung). Aber nur drei Minuten später ein Konter über Ekdal, Pass in die Mitte zu Lewis Holtby und es stand 3:1 für den HSV; die Entscheidung! Auswärtssieg. Tabellenführer! Zumindest bis Sonnabend. Danach aber immer noch dritter hinter dem BVB und den Bayern. Mit dem Saisonstart kann man zufrieden sein. Also auf in die neue Woche.

25.08.2017 – Sommer?

Nun haben wir tatsächlich drei Tage ohne jeglichen Niederschlag gehabt. Ich glaube, das war das erste Mal in diesem Sommer. Also auch drei Tage am Stück!
Zwar war für Donnerstag Regen angekündigt, ich habe auch brav das Auto zur Arbeit genommen, aber der Regen blieb aus. Na toll. Heute nur eine klitzekleine, ganz leichte Regenwolke auf dem Regenradar. Also, was gemacht? Genau. Das Fahrrad genommen. Allerdings hat diese kleine fiese Wolke nicht nur die ganze Zeit einen leichten Regen mit kleinen Tropfen verstreut. Nein, sie hat auch noch genau den gleichen Weg wie ich genommen. Na was solls. Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Und ein Vorteil mit dem Rad ist ja nach wie vor: ich brauche nicht über die Brücke zu fahren:

Ein immer wieder gern gesehenes Bild auf dem Weg zur Arbeit…

Und wie gesagt, die Wolke war nur über mir. In Richtung Ostsee war das Wetter richtig schön, die Sonne ging auf und der Ausblick war wieder einmal toll anzusehen:

Sonnenaufgang über der Ostsee

Heute auf dem Rückweg werde ich die 4.000km Marke mit meinem Rad überqueren. In dann nur 1.5 Jahren und als bekennender Schönwetterfahrer eine Leistung auf die ich ein ganz klein wenig stolz bin. 🙂

23.08.2017 – immer noch kein Sommer.

Und wenn ich gestern schon dachte es wäre kalt gewesen… heute wurde das dann noch einmal getoppt. Aber der Ausblick über den Flörkendorfer Teich, von einigen auch Mühlenteich genannt, entschädigt dann doch schon ein wenig. Und während ich meine Fotos „nur“ mit dem Handy schieße, hat der Herr im Vordergrund seine Profikamera mit Stativ aufgebaut. Wer weiß, vielleicht sehen wir das Foto dann morgen in den Lübecker Nachrichten. 🙂

Der Flörkendorfer Teich morgens um halb sieben

Darüber hinaus läuft die „Jahresendplanung“ bei uns langsam an. Schon lange haben wir den Wunsch gehegt mal die IAA (PKW)  in Frankfurt zu besuchen. Genauso wie die Buchmesse Frankfurt. Und nachdem ich mal die diesjährigen Termine geprüft habe, IAA vom 14.-24.09. und die Buchmesse vom 11.-15.10, kann ich sagen: passt. Theoretisch. Sollte möglich sein. Also in der Firma jeweils den einen und den anderen Termin schon mal mit Urlaub belegt – das sollte machbar sein. Jetzt noch um die beliebte und bekannte Unterkunft in Bad Nauheim kümmern und dann steht einem spannenden Jahresende nichts mehr im Wege.

Und zum Thema Buchmesse fällt mir ein: ich wollte ja hin und wieder auch mal was über von mir gelesene Bücher veröffentlichen: nun habe ich gerade vor ein paar Tagen mein erstes Buch eines amerikanischen Schriftstellers zu Ende gelesen: Blind von Joe Hill. Es geht um einen Rockstar, der die etwas makabren Dinge liebt und so aus lauter Spaß an der Freud´ einen Geist ersteigert. Leider will dieser Geist ihm anschließend ans Leder, bzw. ans Leben und er zieht alle Register um sein Ziel zu erreichen.

Der Infotext bei einem großen Onlinehändler zu dem Buch lautet: Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Hierzu sei angemerkt: der Vater des „jungen“ Autors (Joe ist Baujahr 1972) hat gerade diese Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert und inzwischen mehr als 400 Millionen (!) Bücher verkauft. Sein Name ist Stephen King und sein Sohn schreibt wie sein Vater in den besten Zeiten! Wer also auf ein wenig übersinnliches, teilweise auch gruseliges steht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. 🙂

22.08.2017 – und noch immer kein Sommer…

Weiß das Wetter eigentlich, dass Sommer ist? Also Sommer sein sollte meine ich. Heute morgen in Ahrensbök: 9° Celsius. Da ziehst Du freiwillig Fingerhandschuhe auf dem Rad an. Von der Jacke und dem Halstuch ganz zu schweigen. Dabei sollte zu dieser Jahreszeit ein einfaches Shirt ausreichend sein. Aber nein, sch… kalt.
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wieder deutlich unter 50 Minuten geblieben. Und dabei noch Zeit für einen kleinen Fotostop gehabt.

„Still ruht der See“

Aktuelles am 20.08.2017

So, der erste Spieltag der neuen Bundesligasaison ist vorbei. Und damit auch der erste Spieltag mit dem Videoschiedsrichter. Hat man ihn bemerkt? Ja, sehr wohl. Im Eröffnungsspiel der Bayern am Freitagabend gab es einen Elfmeter. Es ging ein Foul voraus, welches der Schiedsrichter übersehen hatte. Der Gefoulte trat selbst an (Lewandowsky) und traf zum 3:0 Zwischenstand. Und bei der sonntäglichen Partie Freiburg gegen Frankfurt wurde das 1:0 für Freiburg vom Videoschiedsrichter wieder zurückgenommen. Es ging eine Abseitsposition voraus. Beide Entscheidungen unstrittig vom Video-Schiri richtig gesehen, nimmt es einem aber nicht doch die eine oder andere Aufregung über Fehlentscheidungen? Wir werden es in der Zukunft wissen. Meine Hamburger haben übrigens zum ersten Mal seit 2010 wieder ein Auftaktspiel gewonnen. 1:0 hieß es am Ende gegen Augsburg. Allerdings wird aktuell weniger über das Spiel gesprochen (war auch nicht so toll von den Hamburgern) als über den Mäzen Kühne und noch mehr über den Torschützen Nicolai Müller. Der verletzte sich nämlich beim Torjubel (!) als er umknickte und sich das Kreuzband riss. Das war richtig sch…

Ansonsten warten wir am 20. August noch immer auf den Sommer… aber er lässt sich nicht sehen. Wieder einmal ein verregnetes Wochenende, Gäste werden schon gar nicht mehr zum grillen eingeladen, sondern zu ganz normalen Abendessen „inhouse“. Das Wetter ist echt traurig dieses Jahr. Gestern z.B: waren es gerade einmal 14° bei (natürlich) Regen und Sturm. Heute morgen auch nur 10°, aber wenigstens trocken und ich bin mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Wenn ich mich nicht verzählt habe, war es heute der 26. Tag seit dem 2. Mai. Da ist also auf jeden Fall noch Luft nach oben – obwohl wie denn, bei dem Wetter? Wenn man erst mal im Trott drin ist, dann ist es morgens ganz selbstverständlich die Radfahr-Klamotten anzuziehen und das Bike zu nehmen. Man darf dem inneren Schweinehund einfach nur keine Chance geben erst wach zu werden. 🙂 Und 26 Tage á 54km sind auch ca. 100 gesparte Liter Diesel. Und Abnutzung. Und frische Luft für den Fahrer. Und zigtausend verbrannte Kalorien. Und überhaupt. Wenn das Wetter einfach so wäre, dass man den Sommer über immer fahren könnte…

schon wieder Mitte August…

Das heißt, ich habe im Endeffekt dreieinhalb Monate nichts geschrieben… dabei ist doch soviel passiert.
Im Mai hatte mein HSV sich wieder einmal mehr als knapp vor der Relegation und damit einem vielleicht sogar Abstieg gerettet. Was für ein packendes Finale gegen Wolfsburg mit dem „last Minute Tor“ von Luca Waldschmidt gegen die Wolfsburger. (Die sich dann in der Relegation mit zwei Siegen gegen Braunschweig durchsetzten und die Klasse hielten). Durch unser Kiwanis-Tippspiel konnten wir dem Club etwas mehr als 274€ (4€ pro Tipper zzgl. einige Spenden) spenden. Und für die neue Saison, die bereits übermorgen mit dem Spiel der Bayern gegen Leverkusen beginnt, sind wir schon 55 Mitspieler (sofern sich keiner mehr abmeldet). Das würde bedeuten am Saisonende mindestens weitere 220€ für die Kinder- und Jugendarbeit im Ort. Eine nette Sache mal so nebenbei.

Und was mein E-Bike betrifft: bis heute habe ich nun 22 Tage nutzen können um mit dem Rad zu Arbeit zu fahren. Darüber hinaus ein paar Touren mit Ilona an den Strand und im Lauenburgischen unternommen. Bis heute habe ich insgesamt 3.740 km abgefahren. Gar nicht so schlecht, wie ich finde. Und wenn wir einen Sommer gehabt hätten… was hätte das Fahrradtechnisch werden können. Aber kaum einmal drei Tage Sonne am Stück, eher jeden zweiten Tag Regen. Was mich gleich zu meinem nächsten Thema bringt:

Wasser in Ahrensbök. Obwohl, das Thema ist so umfangreich… ich glaube dazu werde ich einen extra Beitrag schreiben.

Tja, und was unseren Audi betrifft: im Oktober wird er 13 und hat aktuell 373.350 km (!) gelaufen. Außer Bremsen und Reifen und im vergangenen Jahr eine neue Lichtmaschine noch keine größeren Schäden gehabt. Naja, fast keine. 🙂 Einmal der Stellmotor für die Heckklappe, einmal der Fensterheber auf der Fahrerseite. Einmal musste der Fahrersitz neu bezogen werden. Also eigentlich fast alles im grünen Bereich. Wenn da nicht die Sache mit der Nockenwelle (KM-Stand 202.000) gewesen wäre.

So ähnlich sieht unser A4 auch aus

Seit einigen Tagen, Wochen, Monaten denkt man natürlich schon mal über ein neues Vehikel nach. Zwangsläufig. Obwohl er eigentlich noch super in Schuss ist. Und jeder Monat, den wir ihn länger fahren, spart richtig Geld. Dann kam wieder einmal die Diesel-Diskussion auf und ich habe das Thema erst einmal ad Acta gelegt. Unser Modell ist von den ganzen Schummeleien ja anscheinend nicht betroffen, zumindest war er bisher nicht bei den benannten Motoren. Andererseits hat VW (als Vorreiter) nun letzte Woche bekannt gegeben, dass es bei „Inzahlungnahme“ eines alten Diesel (Euro1 bis Euro4 (unserer z.B.)) bis zu 10.000 Euro gibt. Beispiel: bei Kauf eines neuen Audi A4 zahlt Audi 8.500€, bei einem neuen A6 sogar 10.000€ „Umweltprämie“. Umweltprämie, schon klar. Abwrackprämie müsste es offiziell heißen. Nur dieses Mal eben von den Autoherstellern, nicht vom Staat. Unser A4 ist eigentlich viel zu schade, um in der Schrottpresse zu landen. Tipptop in Schuss, läuft wie ein Uhrwerk, verbraucht durchschnittlich nur knapp über 6 Liter auf 100km. Andererseits, gebe ich ihn für einen Neuwagen (oder guten Gebrauchten) irgendwo in Zahlung, werde ich vermutlich nur 2.500 bis 3.000€ bekommen. Mit ganz viel Glück und einem guten Verkäufer vielleicht 3.500. Wenn ich mich nun für einen neuen A4 entscheide, zahlt Audi mir freiwillig mehr als 5.000€ mehr! Mehr Geld kann ich ja gar nicht sparen. Und wie gesagt, neuer wird unser „Raudi“ auch nicht mehr…Das Angebot gilt bis zum 31.12.2017 – bis dahin werden wir also eine Entscheidung treffen müssen…