Die ersten Kilometer…

nach nun vier Wochen und den ersten etwas mehr als Zweitausend Kilometern hier ein erster kleiner Zwischenbericht über den „Dicken“.

Am 28.10. haben wir ihn im Audi-Zentrum in Empfang nehmen dürfen. Und wenn ich vorher gesagt habe, unser „Idefix“ war eigentlich noch wie neu, dann ist das sicherlich korrekt. Aber in den zwölf Jahren zwischen Oktober 2004 und September 2016, also den Baujahren der beiden Audis, ist schon was passiert. Puuh.

Und so stelle ich mir heute die Frage: warum wird ein A6 „nur“ als Obere Mittelklasse eingestuft? Ganz ehrlich, ich bin viele Kilometer jeweils den VW Phaeton gefahren, den Audi A8, den BMW 750i und 850i, dazu verschiedene Mercedes Modelle: E-Klasse, S-Klasse, GLE usw. Und es gibt reichlich Oberklasse-Modelle, die sind schlechter ausgestattet als unser. (Na klar, besser geht immer…)

Der Dicke

Auf jeden Fall ist es ein Genuss mit dem Dicken über die Straßen zu gleiten, allein mit dem Wissen im Hinterkopf, wenn ich will könnte ich die meisten Autos überholen, bzw. stehen lassen. Es gibt ja reichlich Leute, die einem das immer zeigen müssen (besonders im Berufsverkehr immer wieder zu beobachten), aber da kann ich immer nur schmunzeln. Dazu der lange Radstand, der für eine tolle Straßenlage sorgt, der Quattro-Antrieb, der den Wagen wie auf Schienen um die Ecken bringt…

Wie gesagt, hier ist es wirklich ein gleiten, die Gangwechsel der 7-Gang-Automatik hört und spürt man nicht (wenn man sich „normal“ im Verkehr bewegt), Geräusche von draußen dringen auch nur gedämpft an die Ohren. Dafür liefert die Soundanlage aus dem Hause Bose einen tollen Sound und selbst die Freisprecheinrichtung ist genial. Das bemerken sogar die Gesprächspartner auf der anderen Seite.

Am Verbrauch arbeite ich noch, der ist deutlich höher, als die Werksangabe von 5,3l auf 100km. Andererseits empfinde ich persönlich knapp 7,0l bei einem Leergewicht von 2 Tonnen und eben einer mehr als ordentlichen Motorisierung auch als ok. Und die Kfz-Steuer ist auch noch ca. 50€ günstiger als beim alten 2,5l-Diesel.

Der Wagen ist ein Traum, hoffen wir nur, dass es auch so bleibt.

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Tick Tack – Wie lange kannst Du lügen?

Wieder einmal eine Buchrezension. Und bei Tick Tack von der amerikanischen Schriftstellerin Megan Miranda handelt es sich um ein sehr ungewöhnliches Buch. Der Krimi (ein Thriller ist es aus meiner Sicht eigentlich nicht) wird in großen Teilen Rückwärts erzählt. Es gibt eine Einführung im, sagen wir mal, „jetzt“. Dann springt die Schriftstellerin vierzehn Tage nach vorn, überspringt also die zwei Wochen und erzählt Tag für Tag rückwärts. Der erste Gedanke war: „dann weiß man doch schon immer, was noch passieren wird…“ aber das Gegenteil ist der Fall. WEIL man es weiß, ist man gespannt wann dies oder das passiert ist, wie es passiert ist usw. Man muss sich darauf einlassen, wie gesagt, es ist sehr ungewöhnlich und das richtige Ende kommt dann auch erst wirklich zum Schluss. Aber ich muss sagen, super geschrieben. Echt spannend, weil man manchmal denkt, „wovon erzählen die“, „wovon reden die“. Aber am Tag davor oder manchmal auch noch früher (oder später, je nachdem wie man es sehen möchte) kommt dann die „Auflösung“.

Vielleicht noch kurz, worum geht es eigentlich überhaupt? Die Hauptdarstellerin Nic kommt nach zehn Jahren wieder nach Hause zurück. Ihr Vater lebt inzwischen in einem Heim, das Elternhaus soll verkauft werden. Ihr Bruder bittet um ihre Hilfe und sie fährt also hin. Als sie damals ihre Heimat verlassen hat, war eine sehr gute Freundin verschwunden. Und kurz nach ihrer Ankunft verschwindet wieder ein Mädchen. Gehören diese beiden Fälle zusammen? Was haben die einzelnen Figuren damit zu tun? Oder was könnten sie damit zu tun haben? Und bevor ich zu viel verrate, mein Tip: Buch kaufen und lesen!

Absolut empfehlenswert!!! 5 von 5 Sternen.