Die Herzen der Männer

Mal ein ganz anderes Buch, als das, was ich sonst lese. Aber vielleicht gerade deshalb schön.

Es handelt sich um eine Geschichte, die sich über 57 Jahre hinzieht. Muss doch auf den ersten Blick langweilig sein. Aber das ist sie nicht. Nur wenn man die Geschichte eines Menschen kennt, kann man sein Verhalten auch einordnen, bzw. verstehen. Also zur Geschichte: Nelson hatte als Kind keine Freunde. Oder doch, vielleicht einen. Das ist nicht viel, verbindet die Beiden jedoch Ihr Leben lang. Und so lernen wir im Laufe der Geschichte nicht nur Nelson und Jonathan kennen, sondern auch die Nachfahren Trevor und Thomas. Und immer wieder dreht es sich um Regelmäßigkeiten, Verlässlichkeit. Und das füreinander einstehen. Und das ist nicht immer einfach. Aber wenn man sich nicht auf Freunde verlassen kann – auf wen denn dann?

Ein schönes Buch, es fließt wie ein langsamer Strom. Manche Dinge kann man voraussehen. Und man möchte den jeweiligen Protagonisten eine Warnung zurufen. Was natürlich leider nicht möglich ist…. Und so tritt es dann trotzdem ein.

Ein schönes Buch. Und es macht nachdenklich. Nachdenklich über die wichtigen Dinge des Lebens… Freundschaft zum Beispiel. Und vielleicht denkt man nach der Lektüre doch das eine oder andere mal anders oder zumindest nach…