4. September – es wird kälter…

7° waren es heute Morgen noch. Frisch, würde ich mal sagen… bin denn auch lieber in langer Hose gefahren.
Aber wenn dann die Sonne aufgeht – geht einem jedes Mal auch das Herz auf. Erster Stop war am Flörkendorfer Teich. Vermutlich war das Wasser wärmer als die Luft, leichte Nebelschwaden waberten über das Wasser.

Der Flörkendorfer Teich morgens um 6.25 Uhr

Nur ein paar hundert Meter weiter – schon wieder ein traumhafter Blick. Die Sonne geht auf. Über der Ostsee (die man nicht sehen kann, aber man weiß ja, wo sie ist).

Sonnenaufgang um kurz nach halb sieben

Und dann, weiter Richtung Stockelsdorf ein Blick über die Felder und man sieht in den Senken auch wieder den Nebel stehen. Musste einfach noch einmal anhalten und fotografieren.

Nebel in der Senke

29.08.2017 – langsam unheimlich…

Wenn man nun ein wenig zurück blickt, ist es (bis auf eine Ausnahme) seit letztem Montag trocken. Lediglich am Freitagmorgen hat es, wenn ich mich nicht täusche, geregnet. Wenn man die letzten drei Monate einmal zurück blickt, ist das schon fast unheimlich.
Heute Morgen waren es zwar auch wieder nur 11°, aber die Sonne ging auf und es war wieder wunderschön, mit dem Rad zu fahren. Mit dem Auto hat man sonst nur einen kurzen Blick aus dem Fenster und denkt, toll, müsstest mal ein Foto machen. Mit dem Rad macht man es dann auch.

Und nur wenige Kilometer weiter, mit der Sonne im Rücken, dann ein toller Blick auf ein bereits abgeerntetes Feld mit großen Rundballen, die auf ihren Abtransport warten.

28.08.2017 – jetzt aber Sommer…

Nein, immer noch nicht. Morgens immer noch kalt. 11° heißt immer noch: sehr frisch. Kurze Hose geht, kurze, fingerfreie Handschuhe sind hingegen schon hart an der Grenze. Aber wie schon die ganze letzte Woche: das Bild, was sich dem Radfahrer bietet ist ein Genuss. Mit dem Wagen ist es ein kurzer „hingucker“, ja die Sonne geht auf. Aber mit dem Rad ist man halt langsamer unterwegs, weniger Verkehr (auf dem Radweg) und man hat einfach Zeit, immer wieder den Blick Richtung Ostseeküste zu wenden.

Sonnenaufgang am 28.08.17

Und irgendwie beflügelt dieser Blick dann auch wieder. Denn zu dem Zeitpunkt, wenn man das Rad Montagsmorgens aus der Garage schiebt, ist man es i.d.R. noch nicht. Also motiviert meine ich. Aber dann, klare (kühle) Luft, tolles Licht, daraus resultierend tolle Stimmung und alles ist gut. Was will man mehr?

Mehr? Vielleicht einen guten Start seines Vereins in die Bundesligasaison?

Als Hamburger ist man ja nun wirklich nicht verwöhnt. Wobei letzte Saison war schon besonders hart. Nach fünf Spielen und nur einem Punkt (1:1 im Eröffnungsspiel gegen Ingolstadt) wurde der Trainer gewechselt. Nach dann insgesamt 10 Spielen und 2 (!) Punkten (ein 0:0 in Mönchengladbach) musste man ja doch einmal in Richtung zweite Liga schielen. Aber zum Glück kam es ja anders. Auch dank des 2:1 im letzten Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg. Letzte Woche also Saisonauftakt gegen Augsburg. Nicht doll gespielt aber 1:0 gewonnen. Nehmen wir mal mit, die drei Punkte! Und dann, Auswärtsspiel in Köln. Besser gespielt, auch wenn noch nicht gut. Zur Halbzeit schon mal verwundert die Augen gerieben: Spielstand 0:2. Für uns! Kurz nach der Halbzeit dann ein Schiedsrichterwechsel – Dr. Felic Brych hatte sich verletzt, musste gegen den vierten Offiziellen ausgetauscht werden. Für diesen sein allererstes Bundesligaspiel. Und nach 30 Sekunden die erste Handlung. Gelb für Mavrai und nachdem dieser in Halbzeit 1 schon gelb gesehen hatte automatisch gelb-rot. Was für ein Einstand. Aber meine Hamburger verteidigten mit Mann und Maus und hielten ihr Tor bis zur 111 Minute sauber. Dann fiel der Anschlusstreffer (Nachspielzeit so lang wegen der Schiri-Verletzung). Aber nur drei Minuten später ein Konter über Ekdal, Pass in die Mitte zu Lewis Holtby und es stand 3:1 für den HSV; die Entscheidung! Auswärtssieg. Tabellenführer! Zumindest bis Sonnabend. Danach aber immer noch dritter hinter dem BVB und den Bayern. Mit dem Saisonstart kann man zufrieden sein. Also auf in die neue Woche.

25.08.2017 – Sommer?

Nun haben wir tatsächlich drei Tage ohne jeglichen Niederschlag gehabt. Ich glaube, das war das erste Mal in diesem Sommer. Also auch drei Tage am Stück!
Zwar war für Donnerstag Regen angekündigt, ich habe auch brav das Auto zur Arbeit genommen, aber der Regen blieb aus. Na toll. Heute nur eine klitzekleine, ganz leichte Regenwolke auf dem Regenradar. Also, was gemacht? Genau. Das Fahrrad genommen. Allerdings hat diese kleine fiese Wolke nicht nur die ganze Zeit einen leichten Regen mit kleinen Tropfen verstreut. Nein, sie hat auch noch genau den gleichen Weg wie ich genommen. Na was solls. Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Und ein Vorteil mit dem Rad ist ja nach wie vor: ich brauche nicht über die Brücke zu fahren:

Ein immer wieder gern gesehenes Bild auf dem Weg zur Arbeit…

Und wie gesagt, die Wolke war nur über mir. In Richtung Ostsee war das Wetter richtig schön, die Sonne ging auf und der Ausblick war wieder einmal toll anzusehen:

Sonnenaufgang über der Ostsee

Heute auf dem Rückweg werde ich die 4.000km Marke mit meinem Rad überqueren. In dann nur 1.5 Jahren und als bekennender Schönwetterfahrer eine Leistung auf die ich ein ganz klein wenig stolz bin. 🙂

23.08.2017 – immer noch kein Sommer.

Und wenn ich gestern schon dachte es wäre kalt gewesen… heute wurde das dann noch einmal getoppt. Aber der Ausblick über den Flörkendorfer Teich, von einigen auch Mühlenteich genannt, entschädigt dann doch schon ein wenig. Und während ich meine Fotos „nur“ mit dem Handy schieße, hat der Herr im Vordergrund seine Profikamera mit Stativ aufgebaut. Wer weiß, vielleicht sehen wir das Foto dann morgen in den Lübecker Nachrichten. 🙂

Der Flörkendorfer Teich morgens um halb sieben

Darüber hinaus läuft die „Jahresendplanung“ bei uns langsam an. Schon lange haben wir den Wunsch gehegt mal die IAA (PKW)  in Frankfurt zu besuchen. Genauso wie die Buchmesse Frankfurt. Und nachdem ich mal die diesjährigen Termine geprüft habe, IAA vom 14.-24.09. und die Buchmesse vom 11.-15.10, kann ich sagen: passt. Theoretisch. Sollte möglich sein. Also in der Firma jeweils den einen und den anderen Termin schon mal mit Urlaub belegt – das sollte machbar sein. Jetzt noch um die beliebte und bekannte Unterkunft in Bad Nauheim kümmern und dann steht einem spannenden Jahresende nichts mehr im Wege.

Und zum Thema Buchmesse fällt mir ein: ich wollte ja hin und wieder auch mal was über von mir gelesene Bücher veröffentlichen: nun habe ich gerade vor ein paar Tagen mein erstes Buch eines amerikanischen Schriftstellers zu Ende gelesen: Blind von Joe Hill. Es geht um einen Rockstar, der die etwas makabren Dinge liebt und so aus lauter Spaß an der Freud´ einen Geist ersteigert. Leider will dieser Geist ihm anschließend ans Leder, bzw. ans Leben und er zieht alle Register um sein Ziel zu erreichen.

Der Infotext bei einem großen Onlinehändler zu dem Buch lautet: Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Hierzu sei angemerkt: der Vater des „jungen“ Autors (Joe ist Baujahr 1972) hat gerade diese Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert und inzwischen mehr als 400 Millionen (!) Bücher verkauft. Sein Name ist Stephen King und sein Sohn schreibt wie sein Vater in den besten Zeiten! Wer also auf ein wenig übersinnliches, teilweise auch gruseliges steht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. 🙂

22.08.2017 – und noch immer kein Sommer…

Weiß das Wetter eigentlich, dass Sommer ist? Also Sommer sein sollte meine ich. Heute morgen in Ahrensbök: 9° Celsius. Da ziehst Du freiwillig Fingerhandschuhe auf dem Rad an. Von der Jacke und dem Halstuch ganz zu schweigen. Dabei sollte zu dieser Jahreszeit ein einfaches Shirt ausreichend sein. Aber nein, sch… kalt.
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wieder deutlich unter 50 Minuten geblieben. Und dabei noch Zeit für einen kleinen Fotostop gehabt.

„Still ruht der See“

Kiwanis macht!

Lange genug hatten wir uns zurück gehalten, immer wieder kleine Projekte finanziell gefördert und unterstützt. Jetzt wollten wir mal wieder was selbst machen. Oder besser gesagt, machen lassen. 🙂

Unser Past President Andreas Gottschalk hat sich mit Thomas Kell in Verbindung gesetzt. Thomas ist Ahrensböker, ist tätig für das Deutsche Rote Kreuz und arbeitet als Dozent für Rettungstechniken und Notfallhilfe. Gemeinsam haben die Beiden nun zwei Kindernotfallseminare ins Leben gerufen. Eines für Eltern, Großeltern und wer sonst noch so erwachsen ist. Ein zweites für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Seminare fanden statt am 10. und 11.Februar diesen Jahres. Am Freitagabend waren knapp 30 Eltern unserer Einladung gefolgt-. Von 17.00 bis 21 .30 Uhr ließen die Teilnehmer sich erklären, wie man sich in Notfällen im allgemeinen und bei Kindern im besonderen zu Verhalten hat. Welche Methoden anzuwenden sind usw. Hierzu gab es neben dem Theorie-Teil auch ausführliche praktische Übungen. Alle Anwesenden fanden der Besuch habe sich gelohnt, die Dozenten Thomas Kell und Andreas Ahrendt einen tollen Job gemacht.

Weiter ging es am Sonnabendmorgen um 9.00 Uhr. 35 Kinder waren erschienen um zu lernen, wie sie sich verhalten sollen, wenn die Geschwister oder Freunde einmal einen Unfall haben sollten. Auch hier gab es einiges an Theorie und auch genug praktische Übungen am lebenden und künstlichen Objekt. Anwesende wurden verbunden und an entsprechenden Puppen wurden der Einsatz von Defibrillator und Herzmassage ebenso geübt wie die Beatmung. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein Teilnehmerzertifikat sowie einen kleinen Erst-Hilfe-Koffer. Dieser wurde lt. Aussage einiger Eltern zu Hause stolz vorgeführt, die Inhalte ausführlich erläutert. Das Interesse an dem Kurs war so groß, dass wir für den 01. April einen zweiten Kurs anbieten. Von den vorhandenen 35 Plätzen sind bereits 32 vergeben. (Stand 17.02.2017).

Neujahrsempfang 2017

Am 08. Januar hatte die Gemeinde zum diesjährigen Neujahrsempfang in das ehrwürdige Bürgerhaus geladen.

Mehr als 200 Gäste waren erschienen, Vertreter der Parteien sowieso, Vereine, Bürger, ein buntes Potpourri von Gästen. Nach kurzen Ansprachen von unserem Bürgervorsteher Jochen Dockweiler und unseres Bürgermeisters Andreas Zimmermann sowie einem Grußwort unserer Pastorin kam es zu den obligatorischen Ehrungen. Besonders erfreut waren die anwesenden Mitglieder des Kiwanis-Club Ahrensbök, dass ihr Verein für das anhaltende Engagement der letzten 18 Jahre mit dem „Ehrenpreis der Gemeinde Ahrensbök“ für das Jahr 2016 ausgezeichnet wurde. In einem Rückblick ließ der Bürgermeister die  großen Projekte der letzten Jahre noch einmal Revue passieren. Er wies darauf hin, dass die Teilnahme an unseren vielfältigen Veranstaltungen im Endeffekt jeweils die direkte Unterstützung der Folge habe.  Sei es ein Besuch der Bürgerhausparty oder auch nur der Verzehr einer Wurst auf dem jährlichen Kinderfest. Er erwähnte unsere jährlichen Einladungen zur Fahrt zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg ebenso wie die Unterstützung von bedürftigen Familien in der Weihnachtszeit. Hier arbeiten Gemeinde und der jeweilige Kiwanis-Vorstand jeweils eng zusammen.

Dieser Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für die Kiwanier. Nein, zu gleich ist es eine Verpflichtung auch in der Zukunft zu helfen, zu unterstützen. Wir werden uns auch in den nächsten Jahren bei uns im Ort einbringen. Wir werden vielfältige Projekte entwickeln und umsetzen, immer in der Hoffnung sowohl das Leben in der Gemeinde ein wenig zu bereichern, aber auch damit Geld zu verdienen und dieses zu 100% in die Kinder- und Jugendarbeit zu investieren. Schließlich sind die jungen Menschen unsere Zukunft.

Der Kiwanis-Club Ahrensbök bedankt sich bei allen an dieser Entscheidung Beteiligten für die Ehrung und für die vielen im Anschluss erhaltenen Glückwünsche.