Tick Tack – Wie lange kannst Du lügen?

Wieder einmal eine Buchrezension. Und bei Tick Tack von der amerikanischen Schriftstellerin Megan Miranda handelt es sich um ein sehr ungewöhnliches Buch. Der Krimi (ein Thriller ist es aus meiner Sicht eigentlich nicht) wird in großen Teilen Rückwärts erzählt. Es gibt eine Einführung im, sagen wir mal, „jetzt“. Dann springt die Schriftstellerin vierzehn Tage nach vorn, überspringt also die zwei Wochen und erzählt Tag für Tag rückwärts. Der erste Gedanke war: „dann weiß man doch schon immer, was noch passieren wird…“ aber das Gegenteil ist der Fall. WEIL man es weiß, ist man gespannt wann dies oder das passiert ist, wie es passiert ist usw. Man muss sich darauf einlassen, wie gesagt, es ist sehr ungewöhnlich und das richtige Ende kommt dann auch erst wirklich zum Schluss. Aber ich muss sagen, super geschrieben. Echt spannend, weil man manchmal denkt, „wovon erzählen die“, „wovon reden die“. Aber am Tag davor oder manchmal auch noch früher (oder später, je nachdem wie man es sehen möchte) kommt dann die „Auflösung“.

Vielleicht noch kurz, worum geht es eigentlich überhaupt? Die Hauptdarstellerin Nic kommt nach zehn Jahren wieder nach Hause zurück. Ihr Vater lebt inzwischen in einem Heim, das Elternhaus soll verkauft werden. Ihr Bruder bittet um ihre Hilfe und sie fährt also hin. Als sie damals ihre Heimat verlassen hat, war eine sehr gute Freundin verschwunden. Und kurz nach ihrer Ankunft verschwindet wieder ein Mädchen. Gehören diese beiden Fälle zusammen? Was haben die einzelnen Figuren damit zu tun? Oder was könnten sie damit zu tun haben? Und bevor ich zu viel verrate, mein Tip: Buch kaufen und lesen!

Absolut empfehlenswert!!! 5 von 5 Sternen.

John le Carré – Das Vermächtnis der Spione

 Nach langer Zeit wieder mal eine kleine Buchrezension von mir.  Nun muss ich vorausschieben, ich habe lange nichts mehr von John leCarré gelesen. Nun habe ich diese Neuerscheinung also erhalten, habe es auch von ganz vorne bis ganz hinten gelesen und muss sagen: hat mir nicht so gut gefallen. Ein Buch, in dem es nur darum geht, wie ein alter, ehemaliger Spion über einen alten Fall nachdenkt und in verschiedenen Anhörungen dazu Aussagen trifft. Warum wer wann welche Entscheidung und vor allem warum getroffen hat, wer davon wusste usw.  Ich muss leider sagen, ich war enttäuscht, hatte mir mehr davon versprochen. Aber vielleicht muss man hier auch dem Schriftsteller, bzw. seinem Alter Tribut zollen. Er geht inzwischen auf die 90 zu und wer weiß, vielleicht ist es in dem Alter einfach so, dass wir mehr in der Vergangenheit nach Antworten suchen. Und dieses hat er dann einfach für sein neuestes Buch umgesetzt.

Andersherum hat es mich aber dazu angespornt, doch noch das eine oder andere seiner alten Bücher zu erwerben und zu lesen. In der Hoffnung, nein in der Erwartung, dass diese Bücher entsprechend spannender, weil vielleicht aktueller und nicht so auf die Vergangenheit ausgerichtet sind.

Für einen Fan von leCarré sicherlich ein muss, für einen Neueinsteiger nicht unbedingt.

Vorab-Rezension „Niemals“ von Andreas Pflüger

Was für ein Buch: „Niemals“ von Andreas Pflüger. Bisher habe ich nicht nichts von ihm gelesen, nun also eine Leseprobe erhalten. Ok, kann man ja mal kurz machen.

Erster Blick: 40 Seiten. Ok, das ja mal ne Menge für eine Probe. Dann, ein paar Minuten später: wie, es geht nicht weiter? So spannend, alles um mich herum vergessen.
Als Leser will ich unbedingt wissen, wie es mit Aaron weiter geht. War es zu Beginn für einen kurzen Augenblick noch eine etwas ungewohnte Situation für den Leser, kurze, knackige Sätze, die aber in aller Deutlichkeit die wichtigen Dinge darstellen, so wird daraus schnell eine spannende Geschichte, fast wie ein James-Bond-Film, mit kurzen, scharfen Schnitten. Das Buch hat meine Phantasie total angespornt Höchstleistungen zu bringen. Ich befürchte, hat man dieses Buch erst in den Händen, wird es einem schlaflose Nächte bescheren. Toll! Ich freue mich schon auf die Erscheinung im kommenden Monat.

 

Urlaubszeit gleich Lesezeit.

In diesem Urlaub habe ich relativ wenig „geschafft“. Lediglich vier Bücher kann ich so in meine Gelesen-Liste eintragen.

Als erstes von Joe Hill das Buch „Teufelszeug“. Mein zweites Hill-Buch. Und ich werde immer mehr zum Fan. Er schreibt wirklich wie sein Vater in seinen besten Zeiten. In diesem Fall wacht Ig, der Hauptdarsteller des Buches, eines Morgens mit Hörnern an der Stirn auf. Damit verbunden kann er durch eine Berührung von anderen Menschen in Bruchteilen von Sekunden alle Sünden bzw. Wünsche dieser Person erkennen. Das wird ihm bei der Suche des Mörders seiner Freundin helfen. Der Leser begleitet ihn dabei, hofft und leidet mit ihm. Wer Stephen King mag, muss die Bücher seines Sohnes lesen.


 

Das zweite Buch war dann „Letzte Worte“, die Fortsetzung von „Tote Augen“ von Karin Slaughter. Der nächste Pageturner in dem es sich um Sarah Linton und Will Trent dreht. Dieses Mal muss Will einen als Selbstmord getarnten Mord einer Studentin in einer kleinen Gemeinde in Georgia aufklären. Bevor er auch nur den Hauch einer Ahnung hat, stirbt ein zweiter Student. Und man muss tatsächlich fast 500 Seiten lesen bevor man selbst den ersten Verdächtigen hat…


 

Und als drittes dann die Geschichte vom „Schmutzigen Tod“. Das Buch spielt in Kopenhagen, ein Roma-Junge hat eine schmutzige Bombe nach Dänemark geschmuggelt und will diese zu Geld machen um seiner Familie zu helfen. Ich gebe zu, die ersten 80 Seiten oder so waren mühselig, ich wollte das Buch bereits weglegen. Und das kommt bei mir nicht oft vor. Aber dann packte es mich und ich musste es dringend zu Ende lesen. Auf jeden Fall eine Empfehlung.


 

Zu guter Letzt habe ich dann mein erstes Buch von Lisa Jackson aus dem Regal gezogen. Es heißt „Guilty“ und wie es manchmal so läuft… es ist der achte Band einer losen Reihe von Lisa. Toll, bloß nicht mit dem ersten anfangen. Aber was soll´s, nun muss ich mir die anderen eben auch noch kaufen. Das Buch hatte meine Frau ursprünglich mal aus einer Buchhandlung mitgebracht, es aber bisher noch nicht angefangen zu lesen. Nun war es also dran. Und ich habe es nicht nur nicht bereut, nein, ich habe es auch in nur zwei Nächten durchgelesen. Es geht um ein Zwillingspärchen, was in der Nacht vor seinem 21. Geburtstag verschwindet. Sind die beiden Mädels entführt worden? Ist es wieder der „21er-Mörder“? Nein, kann ja nicht sein, der sitzt ja in Kalifornien im Gefängnis, rechtmäßig verurteilt. Oder hat man hier vielleicht den Falschen eingesperrt? Tut mir leid, aber wenn man hier erst mal angefangen hat – man kann nicht mehr aufhören. Es liest sich auch so gut, dass man immer denkt, ein, zwei, drei Seiten gehen noch… und zack ist es halb drei Uhr morgens. Aber ich kann sagen: es lohnt sich. Und wie gesagt, ich werde mir die vorherigen sieben Bücher nun sicherlich auch noch zulegen…

 


 

Lediglich vier Bücher habe ich anfangs geschrieben. Insgesamt waren es dann aber doch wieder etwas über 1.900 Seiten. In zwei Wochen, dazu noch ca. 2.000km Auto gefahren (Von Ahrensbök aus in die Wetterau, an den Rhein, nach Stralsund und in die nähere Umgebung) und sich trotzdem super erholt fühlen – das ist für mich Urlaub!

Übrigens, seit dem 01. Oktober 2015, also ziemlich genau in den letzten zwei Jahren, habe ich 87 (siebenundachtzig) Bücher in gedruckter Form gelesen. Durchschnittlich sind das im Monat ca. 1.700 Seiten, täglich knapp 60. Gar nicht so wenig, wie ich glaube. Oder? 🙂

Und mit einem „alten“ Richard Laymon liegt schon der nächste Großmeister auf dem Nachtisch bereit. „Der Geist“ lautet der Titel und die ersten Seiten waren schon vielversprechend.

 

Karin Slaughter – Tote Augen

Karin Slaughter schreibt spitzenmäßige Thriller. Ich habe inzwischen einige von ihr gelesen und muss sagen: noch nichts langweiliges dabei gewesen. Man merkt tlw. das es eine Autorin ist, ist halt auch immer ein wenig mehr „Romance“ dabei, als bei den männlichen Kollegen, aber dafür an manchen Stellen auch noch perfider, noch grausamer als bei einigen Kollegen.
 Das Buch hat 580 Seiten und ist bereits 2009 erstmals erschienen.

Der Verlag beschreibt das Buch wie folgt: Als Krankenhausärztin in Atlanta, Georgia, versucht Dr. Sara Linton, ihr Leben neu zu ordnen. Doch als es zu einer Reihe grausamer Folterungen und Morde kommt, kann die ehemalige Rechtsmedizinerin aus dem Grant County nicht länger tatenlos zusehen. Sie schaltet sich in die Ermittlungen von Will Trent und Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation ein, auch wenn die Ereignisse schmerzhafte Erinnerungen in ihr wecken, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte …

Es ist der Auftakt zur Will-Trent-Reihe, der mit einigen Problemen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen hat, aber als Polizist einen super Job macht und mit Sara Linton auch eine Frau kennenlernt, die nicht nur nichts mit seiner Vergangenheit zu tun hat, sondern auch erst einmal nichts davon weiß. Ich habe den Fehler gemacht, diese Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge zu lesen, das mindert dann in der Folge ein wenig den Lese-Spaß. Also, am besten mit den „Toten Augen“ anfangen, dann macht man alles richtig.

Mindcontrol – Stephen King

MINDCONTROL von Stephen King

Das Buch hat 528 Seiten und ist im September 2016 im Heyne-Verlag erschienen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band einer kleinen Reihe um den (inzwischen Ex-) Polizisten Bill Hodges. Die Titel der ersten beiden Romane lauten Mr. Mercedes und Finderlohn. Man muss die beiden ersten nicht zwangsläufig gelesen haben, um den dritten Teil zu verstehen. Allerdings schadet es nicht und als langjähriger Stephen-King-Leser würde ich es sowieso empfehlen. Hilft einem, das eine oder andere noch besser zu verstehen.

Die Inhaltsangabe der Verlags: In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

Meine Meinung: In diesem Buch geht es endlich mal wieder ein wenig übersinnlicher zu. King kann die unterschiedlichen Phänomene und Situationen so gut beschreiben, dass man vieles direkt vor sich sieht. Und beim nächsten Besuch im Krankenhaus wird man unzweifelhaft an dieses Buch denken. Wer wie ich seit Jahren Stephen King Fan ist, wird dieses Buch lieben. Ich habe es an einem Wochenende durchgelesen (ok, den fehlenden Schlaf bemerkt man in der Folgewoche schon) aber es musste sein. Ich fühlte mich in dieses Buch hineingezogen, wollte an der einen oder anderen Stelle den „Guten“ am liebsten helfende Tipps zurufen oder sie auf Fehlinterpretationen aufmerksam machen. Der Altmeister des Grauens hat wieder einmal zugeschlagen. Von mir erhält dieses Buch fünf von fünf Sternen. Absolut lesenswert!

23.08.2017 – immer noch kein Sommer.

Und wenn ich gestern schon dachte es wäre kalt gewesen… heute wurde das dann noch einmal getoppt. Aber der Ausblick über den Flörkendorfer Teich, von einigen auch Mühlenteich genannt, entschädigt dann doch schon ein wenig. Und während ich meine Fotos „nur“ mit dem Handy schieße, hat der Herr im Vordergrund seine Profikamera mit Stativ aufgebaut. Wer weiß, vielleicht sehen wir das Foto dann morgen in den Lübecker Nachrichten. 🙂

Der Flörkendorfer Teich morgens um halb sieben

Darüber hinaus läuft die „Jahresendplanung“ bei uns langsam an. Schon lange haben wir den Wunsch gehegt mal die IAA (PKW)  in Frankfurt zu besuchen. Genauso wie die Buchmesse Frankfurt. Und nachdem ich mal die diesjährigen Termine geprüft habe, IAA vom 14.-24.09. und die Buchmesse vom 11.-15.10, kann ich sagen: passt. Theoretisch. Sollte möglich sein. Also in der Firma jeweils den einen und den anderen Termin schon mal mit Urlaub belegt – das sollte machbar sein. Jetzt noch um die beliebte und bekannte Unterkunft in Bad Nauheim kümmern und dann steht einem spannenden Jahresende nichts mehr im Wege.

Und zum Thema Buchmesse fällt mir ein: ich wollte ja hin und wieder auch mal was über von mir gelesene Bücher veröffentlichen: nun habe ich gerade vor ein paar Tagen mein erstes Buch eines amerikanischen Schriftstellers zu Ende gelesen: Blind von Joe Hill. Es geht um einen Rockstar, der die etwas makabren Dinge liebt und so aus lauter Spaß an der Freud´ einen Geist ersteigert. Leider will dieser Geist ihm anschließend ans Leder, bzw. ans Leben und er zieht alle Register um sein Ziel zu erreichen.

Der Infotext bei einem großen Onlinehändler zu dem Buch lautet: Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Hierzu sei angemerkt: der Vater des „jungen“ Autors (Joe ist Baujahr 1972) hat gerade diese Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert und inzwischen mehr als 400 Millionen (!) Bücher verkauft. Sein Name ist Stephen King und sein Sohn schreibt wie sein Vater in den besten Zeiten! Wer also auf ein wenig übersinnliches, teilweise auch gruseliges steht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. 🙂

Lesen macht schlau…

Ob das so stimmt weiß ich nicht. Aber sicher bin ich mir bei einem: dümmer macht es nicht. 🙂

Nachdem es meiner Mutter vor vielen Jahren zu anstrengend geworden war, mir immer etwas vorzulesen (Das Kind wurde beim Vorlesen nicht mehr müde und konnte nicht genug bekommen), musste ich also irgendwann anfangen selbst zu lesen. Klar, am Anfang waren es Comics. Von Walt Disney (in erster Linie die Lustigen Taschenbücher), auch mal Fix & Foxy, dann Marvel-Comics und später auch die Hefte von MAD oder ähnliches.

Andere Hobbys kamen und gingen. Aber das Lesen blieb auf jeden Fall. Vermutlich habe ich inzwischen irgendeine vierstellige Zahl an Büchern gelesen. Die meisten habe ich nicht mehr. Aber als vor einigen Jahren der Trend zum Zweitbuch im Haushalt ging, habe ich doch angefangen das eine oder andere auch zu behalten. Und so gibt es inzwischen ein doch recht ansehnliches Bücherregal im Hause Detmers.

oder so ähnlich…

 

Irgendwann in den 80ern bin ich dann mal in den Bücherbund eingetreten. Eine Art Bücherclub, von Bertelsmann. Einzige Bedingung, man musste pro Quartal ein Buch/Schallplatte o.ä. kaufen. Ich glaube der Mindestumsatz war irgendwie 10 oder 20 DM im Quartal. Für eine Leseratte wie mich gar kein Problem. Und im Club kamen die Bücher namhafter Autoren nur etwas später, dafür waren die Bücher günstiger. Und so kam es, wie es kommen musste. Das erste Buch von Stephen King fand den Weg zu mir nach Hause. Christine. Es ging um ein Auto, welches ein klein wenig Eigenleben entwickelte.. Dann folgten Feuerkind, Cujo usw. Und heute bin ich mir ziemlich sicher, dass ich alle in Deutsch erschienenen Bücher von Stephen King mein Eigen nennen kann. Lediglich ein oder zwei Kurzgeschichten-Sammlungen fehlen vielleicht. Da diese Geschichten aber immer wieder in anderen Zusammenstellungen von unterschiedlichen Verlagen unter unterschiedlichen Titeln heraus gegeben werden hoffe ich, dass im Endeffekt vielleicht nur eine Handvoll Kurzgeschichten fehlt. Gerade bei Stephen King, bzw. seinen Büchern kann man, meiner Meinung nach, sehr gut feststellen, wann er Drogenabhängig war. Je mehr er „drauf“ war, desto besser, phantasievoller waren seine Bücher. Die Zeit, als er dann wohl auf Entzug war, brachte das eine oder andere doch etwas trockenere Buch hervor. Inzwischen hat er, wenn auch etwas anders, wieder seine alte Klasse erreicht. Ich hoffe, er ist trotzdem clean. 🙂 Also, für mich ist und bleibt Stephen King nach wie vor die Nummer 1 unter den Schriftstellern.

Ein weiterer meiner Lieblingsschriftsteller ist John Grisham. Auch hier nenne ich inzwischen (hoffentlich) alle bei uns erschienen Bücher mein Eigen. Auch sehr gut und gern gelesen ist David Baldacci. Und auch Michael Chrichton und Clive Cussler habe ich sehr gern gelesen. Wobei letzterer wohl inzwischen nicht mehr selbst schreibt, sondern schreiben lässt.  Weitere von mir gern gelesene Schriftsteller(innen) sind z.B. Karen Rose, Karin Slaughter, Kathy Reichs. Aber auch einige deutsche Schriftslteller(innen) schaffen es seit Jahren regelmäßig auf meinen Nachttisch. Z.B. Nele Neuhaus, Eva Almstädt, Andreas Franz und sein Nachfolger Daniel Holbe. Auch Sebastian Fitzek darf natürlich nicht fehlen. Dazu sind in den letzten Jahren auch viele gute skandinavische Autoren dazu gekommen. Lediglich mit Henning Mankell bin ich irgendwie nie so richtig warm geworden. Weder mit seinen Büchern geschweige denn den Filmen.

Ich werde zukünftig versuchen hier über eine von mir gelesenen Bücher eine kurze Zusammenfassung wieder zu geben. Für denjenigen, der auch gern liest vielleicht eine kleine Kaufhilfe.

Die meisten Bücher, die ich lese, liest vor oder nach mir übrigens auch meine Frau. Im Laufe der Zeit haben sich ihre Lese-Vorlieben den meinen weitestgehend (ok, Stephen King ist nicht ihr Freund) angepasst.  Dazu haben wir noch einen sehr guten Freund, der ebenfalls die meisten unserer Bücher noch lesen muss. 🙂

Übrigens, die Bücher die ich nach dem lesen nicht behalte (und das sind die meisten) stelle ich meist auf der Webseite von Tauschticket ein. Für mich eine geniale Seite. Man kann dort für kleines Geld Bücher tauschen. Zuerst muss man eigene Bücher einstellen und verlangt dafür sogenannte „Tickets“. Jeder muss festlegen, wie viele Tickets er für ein Buch erhalten möchte. Eines oder mehrere. Wenn jemand anderes dieses Buch haben möchte, kann er es bestellen. Dafür wechseln dann die geforderten Tickets den Besitzer. Im Grunde genommen ist es ähnlich wie bei eBay oder anderen Verlaufsbörsen, halt nur mit einer imaginären Währung. Für den Verkäufer ist das einstellen, bzw. verkaufen kostenfrei. Allerdings erhält man für den Versand kein Geld. Den muss man selbst übernehmen. Der „Käufer“ hingegen bezahlt mit seinen Tickets und zusätzlich 0,49€ an den Anbieter der Plattform. Aus meiner Sicht ein kleines Entgelt für den Betrieb der Webseite. Zumal man Bücher einstellen kann, indem man nur die ISBN-Nummer eingibt. Dann werden einem ein Foto des Buches sowie eine kurze Inhaltsangabe direkt vorgeschlagen und man kann diese übernehmen. Aus meiner Sicht ein tolles Portal, ich tausche dort verhältnismäßig viele Bücher, sowohl zum Selbstlesen als auch von mir gelesene.