Karin Slaughter – Tote Augen

Karin Slaughter schreibt spitzenmäßige Thriller. Ich habe inzwischen einige von ihr gelesen und muss sagen: noch nichts langweiliges dabei gewesen. Man merkt tlw. das es eine Autorin ist, ist halt auch immer ein wenig mehr „Romance“ dabei, als bei den männlichen Kollegen, aber dafür an manchen Stellen auch noch perfider, noch grausamer als bei einigen Kollegen.
 Das Buch hat 580 Seiten und ist bereits 2009 erstmals erschienen.

Der Verlag beschreibt das Buch wie folgt: Als Krankenhausärztin in Atlanta, Georgia, versucht Dr. Sara Linton, ihr Leben neu zu ordnen. Doch als es zu einer Reihe grausamer Folterungen und Morde kommt, kann die ehemalige Rechtsmedizinerin aus dem Grant County nicht länger tatenlos zusehen. Sie schaltet sich in die Ermittlungen von Will Trent und Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation ein, auch wenn die Ereignisse schmerzhafte Erinnerungen in ihr wecken, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte …

Es ist der Auftakt zur Will-Trent-Reihe, der mit einigen Problemen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen hat, aber als Polizist einen super Job macht und mit Sara Linton auch eine Frau kennenlernt, die nicht nur nichts mit seiner Vergangenheit zu tun hat, sondern auch erst einmal nichts davon weiß. Ich habe den Fehler gemacht, diese Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge zu lesen, das mindert dann in der Folge ein wenig den Lese-Spaß. Also, am besten mit den „Toten Augen“ anfangen, dann macht man alles richtig.

Mindcontrol – Stephen King

MINDCONTROL von Stephen King

Das Buch hat 528 Seiten und ist im September 2016 im Heyne-Verlag erschienen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band einer kleinen Reihe um den (inzwischen Ex-) Polizisten Bill Hodges. Die Titel der ersten beiden Romane lauten Mr. Mercedes und Finderlohn. Man muss die beiden ersten nicht zwangsläufig gelesen haben, um den dritten Teil zu verstehen. Allerdings schadet es nicht und als langjähriger Stephen-King-Leser würde ich es sowieso empfehlen. Hilft einem, das eine oder andere noch besser zu verstehen.

Die Inhaltsangabe der Verlags: In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

Meine Meinung: In diesem Buch geht es endlich mal wieder ein wenig übersinnlicher zu. King kann die unterschiedlichen Phänomene und Situationen so gut beschreiben, dass man vieles direkt vor sich sieht. Und beim nächsten Besuch im Krankenhaus wird man unzweifelhaft an dieses Buch denken. Wer wie ich seit Jahren Stephen King Fan ist, wird dieses Buch lieben. Ich habe es an einem Wochenende durchgelesen (ok, den fehlenden Schlaf bemerkt man in der Folgewoche schon) aber es musste sein. Ich fühlte mich in dieses Buch hineingezogen, wollte an der einen oder anderen Stelle den „Guten“ am liebsten helfende Tipps zurufen oder sie auf Fehlinterpretationen aufmerksam machen. Der Altmeister des Grauens hat wieder einmal zugeschlagen. Von mir erhält dieses Buch fünf von fünf Sternen. Absolut lesenswert!

23.08.2017 – immer noch kein Sommer.

Und wenn ich gestern schon dachte es wäre kalt gewesen… heute wurde das dann noch einmal getoppt. Aber der Ausblick über den Flörkendorfer Teich, von einigen auch Mühlenteich genannt, entschädigt dann doch schon ein wenig. Und während ich meine Fotos „nur“ mit dem Handy schieße, hat der Herr im Vordergrund seine Profikamera mit Stativ aufgebaut. Wer weiß, vielleicht sehen wir das Foto dann morgen in den Lübecker Nachrichten. 🙂

Der Flörkendorfer Teich morgens um halb sieben

Darüber hinaus läuft die „Jahresendplanung“ bei uns langsam an. Schon lange haben wir den Wunsch gehegt mal die IAA (PKW)  in Frankfurt zu besuchen. Genauso wie die Buchmesse Frankfurt. Und nachdem ich mal die diesjährigen Termine geprüft habe, IAA vom 14.-24.09. und die Buchmesse vom 11.-15.10, kann ich sagen: passt. Theoretisch. Sollte möglich sein. Also in der Firma jeweils den einen und den anderen Termin schon mal mit Urlaub belegt – das sollte machbar sein. Jetzt noch um die beliebte und bekannte Unterkunft in Bad Nauheim kümmern und dann steht einem spannenden Jahresende nichts mehr im Wege.

Und zum Thema Buchmesse fällt mir ein: ich wollte ja hin und wieder auch mal was über von mir gelesene Bücher veröffentlichen: nun habe ich gerade vor ein paar Tagen mein erstes Buch eines amerikanischen Schriftstellers zu Ende gelesen: Blind von Joe Hill. Es geht um einen Rockstar, der die etwas makabren Dinge liebt und so aus lauter Spaß an der Freud´ einen Geist ersteigert. Leider will dieser Geist ihm anschließend ans Leder, bzw. ans Leben und er zieht alle Register um sein Ziel zu erreichen.

Der Infotext bei einem großen Onlinehändler zu dem Buch lautet: Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Hierzu sei angemerkt: der Vater des „jungen“ Autors (Joe ist Baujahr 1972) hat gerade diese Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert und inzwischen mehr als 400 Millionen (!) Bücher verkauft. Sein Name ist Stephen King und sein Sohn schreibt wie sein Vater in den besten Zeiten! Wer also auf ein wenig übersinnliches, teilweise auch gruseliges steht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. 🙂

Lesen macht schlau…

Ob das so stimmt weiß ich nicht. Aber sicher bin ich mir bei einem: dümmer macht es nicht. 🙂

Nachdem es meiner Mutter vor vielen Jahren zu anstrengend geworden war, mir immer etwas vorzulesen (Das Kind wurde beim Vorlesen nicht mehr müde und konnte nicht genug bekommen), musste ich also irgendwann anfangen selbst zu lesen. Klar, am Anfang waren es Comics. Von Walt Disney (in erster Linie die Lustigen Taschenbücher), auch mal Fix & Foxy, dann Marvel-Comics und später auch die Hefte von MAD oder ähnliches.

Andere Hobbys kamen und gingen. Aber das Lesen blieb auf jeden Fall. Vermutlich habe ich inzwischen irgendeine vierstellige Zahl an Büchern gelesen. Die meisten habe ich nicht mehr. Aber als vor einigen Jahren der Trend zum Zweitbuch im Haushalt ging, habe ich doch angefangen das eine oder andere auch zu behalten. Und so gibt es inzwischen ein doch recht ansehnliches Bücherregal im Hause Detmers.

oder so ähnlich…

 

Irgendwann in den 80ern bin ich dann mal in den Bücherbund eingetreten. Eine Art Bücherclub, von Bertelsmann. Einzige Bedingung, man musste pro Quartal ein Buch/Schallplatte o.ä. kaufen. Ich glaube der Mindestumsatz war irgendwie 10 oder 20 DM im Quartal. Für eine Leseratte wie mich gar kein Problem. Und im Club kamen die Bücher namhafter Autoren nur etwas später, dafür waren die Bücher günstiger. Und so kam es, wie es kommen musste. Das erste Buch von Stephen King fand den Weg zu mir nach Hause. Christine. Es ging um ein Auto, welches ein klein wenig Eigenleben entwickelte.. Dann folgten Feuerkind, Cujo usw. Und heute bin ich mir ziemlich sicher, dass ich alle in Deutsch erschienenen Bücher von Stephen King mein Eigen nennen kann. Lediglich ein oder zwei Kurzgeschichten-Sammlungen fehlen vielleicht. Da diese Geschichten aber immer wieder in anderen Zusammenstellungen von unterschiedlichen Verlagen unter unterschiedlichen Titeln heraus gegeben werden hoffe ich, dass im Endeffekt vielleicht nur eine Handvoll Kurzgeschichten fehlt. Gerade bei Stephen King, bzw. seinen Büchern kann man, meiner Meinung nach, sehr gut feststellen, wann er Drogenabhängig war. Je mehr er „drauf“ war, desto besser, phantasievoller waren seine Bücher. Die Zeit, als er dann wohl auf Entzug war, brachte das eine oder andere doch etwas trockenere Buch hervor. Inzwischen hat er, wenn auch etwas anders, wieder seine alte Klasse erreicht. Ich hoffe, er ist trotzdem clean. 🙂 Also, für mich ist und bleibt Stephen King nach wie vor die Nummer 1 unter den Schriftstellern.

Ein weiterer meiner Lieblingsschriftsteller ist John Grisham. Auch hier nenne ich inzwischen (hoffentlich) alle bei uns erschienen Bücher mein Eigen. Auch sehr gut und gern gelesen ist David Baldacci. Und auch Michael Chrichton und Clive Cussler habe ich sehr gern gelesen. Wobei letzterer wohl inzwischen nicht mehr selbst schreibt, sondern schreiben lässt.  Weitere von mir gern gelesene Schriftsteller(innen) sind z.B. Karen Rose, Karin Slaughter, Kathy Reichs. Aber auch einige deutsche Schriftslteller(innen) schaffen es seit Jahren regelmäßig auf meinen Nachttisch. Z.B. Nele Neuhaus, Eva Almstädt, Andreas Franz und sein Nachfolger Daniel Holbe. Auch Sebastian Fitzek darf natürlich nicht fehlen. Dazu sind in den letzten Jahren auch viele gute skandinavische Autoren dazu gekommen. Lediglich mit Henning Mankell bin ich irgendwie nie so richtig warm geworden. Weder mit seinen Büchern geschweige denn den Filmen.

Ich werde zukünftig versuchen hier über eine von mir gelesenen Bücher eine kurze Zusammenfassung wieder zu geben. Für denjenigen, der auch gern liest vielleicht eine kleine Kaufhilfe.

Die meisten Bücher, die ich lese, liest vor oder nach mir übrigens auch meine Frau. Im Laufe der Zeit haben sich ihre Lese-Vorlieben den meinen weitestgehend (ok, Stephen King ist nicht ihr Freund) angepasst.  Dazu haben wir noch einen sehr guten Freund, der ebenfalls die meisten unserer Bücher noch lesen muss. 🙂

Übrigens, die Bücher die ich nach dem lesen nicht behalte (und das sind die meisten) stelle ich meist auf der Webseite von Tauschticket ein. Für mich eine geniale Seite. Man kann dort für kleines Geld Bücher tauschen. Zuerst muss man eigene Bücher einstellen und verlangt dafür sogenannte „Tickets“. Jeder muss festlegen, wie viele Tickets er für ein Buch erhalten möchte. Eines oder mehrere. Wenn jemand anderes dieses Buch haben möchte, kann er es bestellen. Dafür wechseln dann die geforderten Tickets den Besitzer. Im Grunde genommen ist es ähnlich wie bei eBay oder anderen Verlaufsbörsen, halt nur mit einer imaginären Währung. Für den Verkäufer ist das einstellen, bzw. verkaufen kostenfrei. Allerdings erhält man für den Versand kein Geld. Den muss man selbst übernehmen. Der „Käufer“ hingegen bezahlt mit seinen Tickets und zusätzlich 0,49€ an den Anbieter der Plattform. Aus meiner Sicht ein kleines Entgelt für den Betrieb der Webseite. Zumal man Bücher einstellen kann, indem man nur die ISBN-Nummer eingibt. Dann werden einem ein Foto des Buches sowie eine kurze Inhaltsangabe direkt vorgeschlagen und man kann diese übernehmen. Aus meiner Sicht ein tolles Portal, ich tausche dort verhältnismäßig viele Bücher, sowohl zum Selbstlesen als auch von mir gelesene.