Eine Gemeinschaftsproduktion

Eine, und ich glaube die erste gemeinsame, Buchproduktion von Stephen King und seinem Sohn Owen. Und ich muss sagen: Gelungen.  Das Buch: ein echter King. Die ersten Seiten sind nur gefüllt mit den Protagonisten. Wer, wie alt, wo, was. Und dann geht es los. Wie zu besten Stephen King Zeiten. Gaaanz langsam. Erst mal ein paar Leute kennen lernen. Und dann, schon nach wenigen Seiten, nimmt die Geschichte Fahrt auf.

Nach wie vor frage ich mich ja, wie schreibt man zu zweit ein Buch? (Ich weiß ja nicht einmal, wie man es alleine macht) Und hier? Man kann nicht sagen, wer hat was geschrieben. Schreibt jeder ein Kapitel oder sitzt man zusammen, entwirft die Story und die Personen usw. und einer von Beiden macht dann eine Geschichte draus? Also, keine Ahnung. Aber man hat keine Brüche in der Geschichte, es ist alles stimmig. Und für jemanden wie mich, der vermutlich 99% aller King Bücher und Geschichten gelesen hat, eben ein echter King. Und wenn es so sein sollte, der der „alte“ King hier sein Erbe vorbereitet, bzw. dem Sohn den Weg bereitet, damit er nachher weiter schreiben kann: dann meinen großen Respekt. Ich habe bisher von Owen nur einige Kurzgeschichten gelesen, die haben mir allerdings nicht allzu gut gefallen. (Das trifft aber auch auf viele Kurzgeschichten von seinem Vater zu, bin wahrscheinlich eher nicht so der Kurzgeschichten-Typ)

Bei den Sleeping Beauties erwarten einen 960 Seiten und ich für mich kann nur sagen: ich liebe solche dicken Wälzer. Also, wer gern King liest, ab in die Buchhandlung um die Ecke. (Denkt dran: Nicht immer den einfachsten Weg, also Internet-Bestellung, wählen!)

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