Lesen macht schlau…

Ob das so stimmt weiß ich nicht. Aber sicher bin ich mir bei einem: dümmer macht es nicht. 🙂

Nachdem es meiner Mutter vor vielen Jahren zu anstrengend geworden war, mir immer etwas vorzulesen (Das Kind wurde beim Vorlesen nicht mehr müde und konnte nicht genug bekommen), musste ich also irgendwann anfangen selbst zu lesen. Klar, am Anfang waren es Comics. Von Walt Disney (in erster Linie die Lustigen Taschenbücher), auch mal Fix & Foxy, dann Marvel-Comics und später auch die Hefte von MAD oder ähnliches.

Andere Hobbys kamen und gingen. Aber das Lesen blieb auf jeden Fall. Vermutlich habe ich inzwischen irgendeine vierstellige Zahl an Büchern gelesen. Die meisten habe ich nicht mehr. Aber als vor einigen Jahren der Trend zum Zweitbuch im Haushalt ging, habe ich doch angefangen das eine oder andere auch zu behalten. Und so gibt es inzwischen ein doch recht ansehnliches Bücherregal im Hause Detmers.

oder so ähnlich…

 

Irgendwann in den 80ern bin ich dann mal in den Bücherbund eingetreten. Eine Art Bücherclub, von Bertelsmann. Einzige Bedingung, man musste pro Quartal ein Buch/Schallplatte o.ä. kaufen. Ich glaube der Mindestumsatz war irgendwie 10 oder 20 DM im Quartal. Für eine Leseratte wie mich gar kein Problem. Und im Club kamen die Bücher namhafter Autoren nur etwas später, dafür waren die Bücher günstiger. Und so kam es, wie es kommen musste. Das erste Buch von Stephen King fand den Weg zu mir nach Hause. Christine. Es ging um ein Auto, welches ein klein wenig Eigenleben entwickelte.. Dann folgten Feuerkind, Cujo usw. Und heute bin ich mir ziemlich sicher, dass ich alle in Deutsch erschienenen Bücher von Stephen King mein Eigen nennen kann. Lediglich ein oder zwei Kurzgeschichten-Sammlungen fehlen vielleicht. Da diese Geschichten aber immer wieder in anderen Zusammenstellungen von unterschiedlichen Verlagen unter unterschiedlichen Titeln heraus gegeben werden hoffe ich, dass im Endeffekt vielleicht nur eine Handvoll Kurzgeschichten fehlt. Gerade bei Stephen King, bzw. seinen Büchern kann man, meiner Meinung nach, sehr gut feststellen, wann er Drogenabhängig war. Je mehr er „drauf“ war, desto besser, phantasievoller waren seine Bücher. Die Zeit, als er dann wohl auf Entzug war, brachte das eine oder andere doch etwas trockenere Buch hervor. Inzwischen hat er, wenn auch etwas anders, wieder seine alte Klasse erreicht. Ich hoffe, er ist trotzdem clean. 🙂 Also, für mich ist und bleibt Stephen King nach wie vor die Nummer 1 unter den Schriftstellern.

Ein weiterer meiner Lieblingsschriftsteller ist John Grisham. Auch hier nenne ich inzwischen (hoffentlich) alle bei uns erschienen Bücher mein Eigen. Auch sehr gut und gern gelesen ist David Baldacci. Und auch Michael Chrichton und Clive Cussler habe ich sehr gern gelesen. Wobei letzterer wohl inzwischen nicht mehr selbst schreibt, sondern schreiben lässt.  Weitere von mir gern gelesene Schriftsteller(innen) sind z.B. Karen Rose, Karin Slaughter, Kathy Reichs. Aber auch einige deutsche Schriftslteller(innen) schaffen es seit Jahren regelmäßig auf meinen Nachttisch. Z.B. Nele Neuhaus, Eva Almstädt, Andreas Franz und sein Nachfolger Daniel Holbe. Auch Sebastian Fitzek darf natürlich nicht fehlen. Dazu sind in den letzten Jahren auch viele gute skandinavische Autoren dazu gekommen. Lediglich mit Henning Mankell bin ich irgendwie nie so richtig warm geworden. Weder mit seinen Büchern geschweige denn den Filmen.

Ich werde zukünftig versuchen hier über eine von mir gelesenen Bücher eine kurze Zusammenfassung wieder zu geben. Für denjenigen, der auch gern liest vielleicht eine kleine Kaufhilfe.

Die meisten Bücher, die ich lese, liest vor oder nach mir übrigens auch meine Frau. Im Laufe der Zeit haben sich ihre Lese-Vorlieben den meinen weitestgehend (ok, Stephen King ist nicht ihr Freund) angepasst.  Dazu haben wir noch einen sehr guten Freund, der ebenfalls die meisten unserer Bücher noch lesen muss. 🙂

Übrigens, die Bücher die ich nach dem lesen nicht behalte (und das sind die meisten) stelle ich meist auf der Webseite von Tauschticket ein. Für mich eine geniale Seite. Man kann dort für kleines Geld Bücher tauschen. Zuerst muss man eigene Bücher einstellen und verlangt dafür sogenannte „Tickets“. Jeder muss festlegen, wie viele Tickets er für ein Buch erhalten möchte. Eines oder mehrere. Wenn jemand anderes dieses Buch haben möchte, kann er es bestellen. Dafür wechseln dann die geforderten Tickets den Besitzer. Im Grunde genommen ist es ähnlich wie bei eBay oder anderen Verlaufsbörsen, halt nur mit einer imaginären Währung. Für den Verkäufer ist das einstellen, bzw. verkaufen kostenfrei. Allerdings erhält man für den Versand kein Geld. Den muss man selbst übernehmen. Der „Käufer“ hingegen bezahlt mit seinen Tickets und zusätzlich 0,49€ an den Anbieter der Plattform. Aus meiner Sicht ein kleines Entgelt für den Betrieb der Webseite. Zumal man Bücher einstellen kann, indem man nur die ISBN-Nummer eingibt. Dann werden einem ein Foto des Buches sowie eine kurze Inhaltsangabe direkt vorgeschlagen und man kann diese übernehmen. Aus meiner Sicht ein tolles Portal, ich tausche dort verhältnismäßig viele Bücher, sowohl zum Selbstlesen als auch von mir gelesene.

 

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