Urlaubszeit gleich Lesezeit.

In diesem Urlaub habe ich relativ wenig „geschafft“. Lediglich vier Bücher kann ich so in meine Gelesen-Liste eintragen.

Als erstes von Joe Hill das Buch „Teufelszeug“. Mein zweites Hill-Buch. Und ich werde immer mehr zum Fan. Er schreibt wirklich wie sein Vater in seinen besten Zeiten. In diesem Fall wacht Ig, der Hauptdarsteller des Buches, eines Morgens mit Hörnern an der Stirn auf. Damit verbunden kann er durch eine Berührung von anderen Menschen in Bruchteilen von Sekunden alle Sünden bzw. Wünsche dieser Person erkennen. Das wird ihm bei der Suche des Mörders seiner Freundin helfen. Der Leser begleitet ihn dabei, hofft und leidet mit ihm. Wer Stephen King mag, muss die Bücher seines Sohnes lesen.


 

Das zweite Buch war dann „Letzte Worte“, die Fortsetzung von „Tote Augen“ von Karin Slaughter. Der nächste Pageturner in dem es sich um Sarah Linton und Will Trent dreht. Dieses Mal muss Will einen als Selbstmord getarnten Mord einer Studentin in einer kleinen Gemeinde in Georgia aufklären. Bevor er auch nur den Hauch einer Ahnung hat, stirbt ein zweiter Student. Und man muss tatsächlich fast 500 Seiten lesen bevor man selbst den ersten Verdächtigen hat…


 

Und als drittes dann die Geschichte vom „Schmutzigen Tod“. Das Buch spielt in Kopenhagen, ein Roma-Junge hat eine schmutzige Bombe nach Dänemark geschmuggelt und will diese zu Geld machen um seiner Familie zu helfen. Ich gebe zu, die ersten 80 Seiten oder so waren mühselig, ich wollte das Buch bereits weglegen. Und das kommt bei mir nicht oft vor. Aber dann packte es mich und ich musste es dringend zu Ende lesen. Auf jeden Fall eine Empfehlung.


 

Zu guter Letzt habe ich dann mein erstes Buch von Lisa Jackson aus dem Regal gezogen. Es heißt „Guilty“ und wie es manchmal so läuft… es ist der achte Band einer losen Reihe von Lisa. Toll, bloß nicht mit dem ersten anfangen. Aber was soll´s, nun muss ich mir die anderen eben auch noch kaufen. Das Buch hatte meine Frau ursprünglich mal aus einer Buchhandlung mitgebracht, es aber bisher noch nicht angefangen zu lesen. Nun war es also dran. Und ich habe es nicht nur nicht bereut, nein, ich habe es auch in nur zwei Nächten durchgelesen. Es geht um ein Zwillingspärchen, was in der Nacht vor seinem 21. Geburtstag verschwindet. Sind die beiden Mädels entführt worden? Ist es wieder der „21er-Mörder“? Nein, kann ja nicht sein, der sitzt ja in Kalifornien im Gefängnis, rechtmäßig verurteilt. Oder hat man hier vielleicht den Falschen eingesperrt? Tut mir leid, aber wenn man hier erst mal angefangen hat – man kann nicht mehr aufhören. Es liest sich auch so gut, dass man immer denkt, ein, zwei, drei Seiten gehen noch… und zack ist es halb drei Uhr morgens. Aber ich kann sagen: es lohnt sich. Und wie gesagt, ich werde mir die vorherigen sieben Bücher nun sicherlich auch noch zulegen…

 


 

Lediglich vier Bücher habe ich anfangs geschrieben. Insgesamt waren es dann aber doch wieder etwas über 1.900 Seiten. In zwei Wochen, dazu noch ca. 2.000km Auto gefahren (Von Ahrensbök aus in die Wetterau, an den Rhein, nach Stralsund und in die nähere Umgebung) und sich trotzdem super erholt fühlen – das ist für mich Urlaub!

Übrigens, seit dem 01. Oktober 2015, also ziemlich genau in den letzten zwei Jahren, habe ich 87 (siebenundachtzig) Bücher in gedruckter Form gelesen. Durchschnittlich sind das im Monat ca. 1.700 Seiten, täglich knapp 60. Gar nicht so wenig, wie ich glaube. Oder? 🙂

Und mit einem „alten“ Richard Laymon liegt schon der nächste Großmeister auf dem Nachtisch bereit. „Der Geist“ lautet der Titel und die ersten Seiten waren schon vielversprechend.

 

Karin Slaughter – Tote Augen

Karin Slaughter schreibt spitzenmäßige Thriller. Ich habe inzwischen einige von ihr gelesen und muss sagen: noch nichts langweiliges dabei gewesen. Man merkt tlw. das es eine Autorin ist, ist halt auch immer ein wenig mehr „Romance“ dabei, als bei den männlichen Kollegen, aber dafür an manchen Stellen auch noch perfider, noch grausamer als bei einigen Kollegen.
 Das Buch hat 580 Seiten und ist bereits 2009 erstmals erschienen.

Der Verlag beschreibt das Buch wie folgt: Als Krankenhausärztin in Atlanta, Georgia, versucht Dr. Sara Linton, ihr Leben neu zu ordnen. Doch als es zu einer Reihe grausamer Folterungen und Morde kommt, kann die ehemalige Rechtsmedizinerin aus dem Grant County nicht länger tatenlos zusehen. Sie schaltet sich in die Ermittlungen von Will Trent und Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation ein, auch wenn die Ereignisse schmerzhafte Erinnerungen in ihr wecken, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte …

Es ist der Auftakt zur Will-Trent-Reihe, der mit einigen Problemen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen hat, aber als Polizist einen super Job macht und mit Sara Linton auch eine Frau kennenlernt, die nicht nur nichts mit seiner Vergangenheit zu tun hat, sondern auch erst einmal nichts davon weiß. Ich habe den Fehler gemacht, diese Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge zu lesen, das mindert dann in der Folge ein wenig den Lese-Spaß. Also, am besten mit den „Toten Augen“ anfangen, dann macht man alles richtig.

4. September – es wird kälter…

7° waren es heute Morgen noch. Frisch, würde ich mal sagen… bin denn auch lieber in langer Hose gefahren.
Aber wenn dann die Sonne aufgeht – geht einem jedes Mal auch das Herz auf. Erster Stop war am Flörkendorfer Teich. Vermutlich war das Wasser wärmer als die Luft, leichte Nebelschwaden waberten über das Wasser.

Der Flörkendorfer Teich morgens um 6.25 Uhr

Nur ein paar hundert Meter weiter – schon wieder ein traumhafter Blick. Die Sonne geht auf. Über der Ostsee (die man nicht sehen kann, aber man weiß ja, wo sie ist).

Sonnenaufgang um kurz nach halb sieben

Und dann, weiter Richtung Stockelsdorf ein Blick über die Felder und man sieht in den Senken auch wieder den Nebel stehen. Musste einfach noch einmal anhalten und fotografieren.

Nebel in der Senke

Mindcontrol – Stephen King

MINDCONTROL von Stephen King

Das Buch hat 528 Seiten und ist im September 2016 im Heyne-Verlag erschienen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band einer kleinen Reihe um den (inzwischen Ex-) Polizisten Bill Hodges. Die Titel der ersten beiden Romane lauten Mr. Mercedes und Finderlohn. Man muss die beiden ersten nicht zwangsläufig gelesen haben, um den dritten Teil zu verstehen. Allerdings schadet es nicht und als langjähriger Stephen-King-Leser würde ich es sowieso empfehlen. Hilft einem, das eine oder andere noch besser zu verstehen.

Die Inhaltsangabe der Verlags: In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

Meine Meinung: In diesem Buch geht es endlich mal wieder ein wenig übersinnlicher zu. King kann die unterschiedlichen Phänomene und Situationen so gut beschreiben, dass man vieles direkt vor sich sieht. Und beim nächsten Besuch im Krankenhaus wird man unzweifelhaft an dieses Buch denken. Wer wie ich seit Jahren Stephen King Fan ist, wird dieses Buch lieben. Ich habe es an einem Wochenende durchgelesen (ok, den fehlenden Schlaf bemerkt man in der Folgewoche schon) aber es musste sein. Ich fühlte mich in dieses Buch hineingezogen, wollte an der einen oder anderen Stelle den „Guten“ am liebsten helfende Tipps zurufen oder sie auf Fehlinterpretationen aufmerksam machen. Der Altmeister des Grauens hat wieder einmal zugeschlagen. Von mir erhält dieses Buch fünf von fünf Sternen. Absolut lesenswert!

29.08.2017 – langsam unheimlich…

Wenn man nun ein wenig zurück blickt, ist es (bis auf eine Ausnahme) seit letztem Montag trocken. Lediglich am Freitagmorgen hat es, wenn ich mich nicht täusche, geregnet. Wenn man die letzten drei Monate einmal zurück blickt, ist das schon fast unheimlich.
Heute Morgen waren es zwar auch wieder nur 11°, aber die Sonne ging auf und es war wieder wunderschön, mit dem Rad zu fahren. Mit dem Auto hat man sonst nur einen kurzen Blick aus dem Fenster und denkt, toll, müsstest mal ein Foto machen. Mit dem Rad macht man es dann auch.

Und nur wenige Kilometer weiter, mit der Sonne im Rücken, dann ein toller Blick auf ein bereits abgeerntetes Feld mit großen Rundballen, die auf ihren Abtransport warten.

28.08.2017 – jetzt aber Sommer…

Nein, immer noch nicht. Morgens immer noch kalt. 11° heißt immer noch: sehr frisch. Kurze Hose geht, kurze, fingerfreie Handschuhe sind hingegen schon hart an der Grenze. Aber wie schon die ganze letzte Woche: das Bild, was sich dem Radfahrer bietet ist ein Genuss. Mit dem Wagen ist es ein kurzer „hingucker“, ja die Sonne geht auf. Aber mit dem Rad ist man halt langsamer unterwegs, weniger Verkehr (auf dem Radweg) und man hat einfach Zeit, immer wieder den Blick Richtung Ostseeküste zu wenden.

Sonnenaufgang am 28.08.17

Und irgendwie beflügelt dieser Blick dann auch wieder. Denn zu dem Zeitpunkt, wenn man das Rad Montagsmorgens aus der Garage schiebt, ist man es i.d.R. noch nicht. Also motiviert meine ich. Aber dann, klare (kühle) Luft, tolles Licht, daraus resultierend tolle Stimmung und alles ist gut. Was will man mehr?

Mehr? Vielleicht einen guten Start seines Vereins in die Bundesligasaison?

Als Hamburger ist man ja nun wirklich nicht verwöhnt. Wobei letzte Saison war schon besonders hart. Nach fünf Spielen und nur einem Punkt (1:1 im Eröffnungsspiel gegen Ingolstadt) wurde der Trainer gewechselt. Nach dann insgesamt 10 Spielen und 2 (!) Punkten (ein 0:0 in Mönchengladbach) musste man ja doch einmal in Richtung zweite Liga schielen. Aber zum Glück kam es ja anders. Auch dank des 2:1 im letzten Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg. Letzte Woche also Saisonauftakt gegen Augsburg. Nicht doll gespielt aber 1:0 gewonnen. Nehmen wir mal mit, die drei Punkte! Und dann, Auswärtsspiel in Köln. Besser gespielt, auch wenn noch nicht gut. Zur Halbzeit schon mal verwundert die Augen gerieben: Spielstand 0:2. Für uns! Kurz nach der Halbzeit dann ein Schiedsrichterwechsel – Dr. Felic Brych hatte sich verletzt, musste gegen den vierten Offiziellen ausgetauscht werden. Für diesen sein allererstes Bundesligaspiel. Und nach 30 Sekunden die erste Handlung. Gelb für Mavrai und nachdem dieser in Halbzeit 1 schon gelb gesehen hatte automatisch gelb-rot. Was für ein Einstand. Aber meine Hamburger verteidigten mit Mann und Maus und hielten ihr Tor bis zur 111 Minute sauber. Dann fiel der Anschlusstreffer (Nachspielzeit so lang wegen der Schiri-Verletzung). Aber nur drei Minuten später ein Konter über Ekdal, Pass in die Mitte zu Lewis Holtby und es stand 3:1 für den HSV; die Entscheidung! Auswärtssieg. Tabellenführer! Zumindest bis Sonnabend. Danach aber immer noch dritter hinter dem BVB und den Bayern. Mit dem Saisonstart kann man zufrieden sein. Also auf in die neue Woche.

25.08.2017 – Sommer?

Nun haben wir tatsächlich drei Tage ohne jeglichen Niederschlag gehabt. Ich glaube, das war das erste Mal in diesem Sommer. Also auch drei Tage am Stück!
Zwar war für Donnerstag Regen angekündigt, ich habe auch brav das Auto zur Arbeit genommen, aber der Regen blieb aus. Na toll. Heute nur eine klitzekleine, ganz leichte Regenwolke auf dem Regenradar. Also, was gemacht? Genau. Das Fahrrad genommen. Allerdings hat diese kleine fiese Wolke nicht nur die ganze Zeit einen leichten Regen mit kleinen Tropfen verstreut. Nein, sie hat auch noch genau den gleichen Weg wie ich genommen. Na was solls. Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Und ein Vorteil mit dem Rad ist ja nach wie vor: ich brauche nicht über die Brücke zu fahren:

Ein immer wieder gern gesehenes Bild auf dem Weg zur Arbeit…

Und wie gesagt, die Wolke war nur über mir. In Richtung Ostsee war das Wetter richtig schön, die Sonne ging auf und der Ausblick war wieder einmal toll anzusehen:

Sonnenaufgang über der Ostsee

Heute auf dem Rückweg werde ich die 4.000km Marke mit meinem Rad überqueren. In dann nur 1.5 Jahren und als bekennender Schönwetterfahrer eine Leistung auf die ich ein ganz klein wenig stolz bin. 🙂

23.08.2017 – immer noch kein Sommer.

Und wenn ich gestern schon dachte es wäre kalt gewesen… heute wurde das dann noch einmal getoppt. Aber der Ausblick über den Flörkendorfer Teich, von einigen auch Mühlenteich genannt, entschädigt dann doch schon ein wenig. Und während ich meine Fotos „nur“ mit dem Handy schieße, hat der Herr im Vordergrund seine Profikamera mit Stativ aufgebaut. Wer weiß, vielleicht sehen wir das Foto dann morgen in den Lübecker Nachrichten. 🙂

Der Flörkendorfer Teich morgens um halb sieben

Darüber hinaus läuft die „Jahresendplanung“ bei uns langsam an. Schon lange haben wir den Wunsch gehegt mal die IAA (PKW)  in Frankfurt zu besuchen. Genauso wie die Buchmesse Frankfurt. Und nachdem ich mal die diesjährigen Termine geprüft habe, IAA vom 14.-24.09. und die Buchmesse vom 11.-15.10, kann ich sagen: passt. Theoretisch. Sollte möglich sein. Also in der Firma jeweils den einen und den anderen Termin schon mal mit Urlaub belegt – das sollte machbar sein. Jetzt noch um die beliebte und bekannte Unterkunft in Bad Nauheim kümmern und dann steht einem spannenden Jahresende nichts mehr im Wege.

Und zum Thema Buchmesse fällt mir ein: ich wollte ja hin und wieder auch mal was über von mir gelesene Bücher veröffentlichen: nun habe ich gerade vor ein paar Tagen mein erstes Buch eines amerikanischen Schriftstellers zu Ende gelesen: Blind von Joe Hill. Es geht um einen Rockstar, der die etwas makabren Dinge liebt und so aus lauter Spaß an der Freud´ einen Geist ersteigert. Leider will dieser Geist ihm anschließend ans Leder, bzw. ans Leben und er zieht alle Register um sein Ziel zu erreichen.

Der Infotext bei einem großen Onlinehändler zu dem Buch lautet: Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Hierzu sei angemerkt: der Vater des „jungen“ Autors (Joe ist Baujahr 1972) hat gerade diese Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert und inzwischen mehr als 400 Millionen (!) Bücher verkauft. Sein Name ist Stephen King und sein Sohn schreibt wie sein Vater in den besten Zeiten! Wer also auf ein wenig übersinnliches, teilweise auch gruseliges steht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. 🙂

22.08.2017 – und noch immer kein Sommer…

Weiß das Wetter eigentlich, dass Sommer ist? Also Sommer sein sollte meine ich. Heute morgen in Ahrensbök: 9° Celsius. Da ziehst Du freiwillig Fingerhandschuhe auf dem Rad an. Von der Jacke und dem Halstuch ganz zu schweigen. Dabei sollte zu dieser Jahreszeit ein einfaches Shirt ausreichend sein. Aber nein, sch… kalt.
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wieder deutlich unter 50 Minuten geblieben. Und dabei noch Zeit für einen kleinen Fotostop gehabt.

„Still ruht der See“

Aktuelles am 20.08.2017

So, der erste Spieltag der neuen Bundesligasaison ist vorbei. Und damit auch der erste Spieltag mit dem Videoschiedsrichter. Hat man ihn bemerkt? Ja, sehr wohl. Im Eröffnungsspiel der Bayern am Freitagabend gab es einen Elfmeter. Es ging ein Foul voraus, welches der Schiedsrichter übersehen hatte. Der Gefoulte trat selbst an (Lewandowsky) und traf zum 3:0 Zwischenstand. Und bei der sonntäglichen Partie Freiburg gegen Frankfurt wurde das 1:0 für Freiburg vom Videoschiedsrichter wieder zurückgenommen. Es ging eine Abseitsposition voraus. Beide Entscheidungen unstrittig vom Video-Schiri richtig gesehen, nimmt es einem aber nicht doch die eine oder andere Aufregung über Fehlentscheidungen? Wir werden es in der Zukunft wissen. Meine Hamburger haben übrigens zum ersten Mal seit 2010 wieder ein Auftaktspiel gewonnen. 1:0 hieß es am Ende gegen Augsburg. Allerdings wird aktuell weniger über das Spiel gesprochen (war auch nicht so toll von den Hamburgern) als über den Mäzen Kühne und noch mehr über den Torschützen Nicolai Müller. Der verletzte sich nämlich beim Torjubel (!) als er umknickte und sich das Kreuzband riss. Das war richtig sch…

Ansonsten warten wir am 20. August noch immer auf den Sommer… aber er lässt sich nicht sehen. Wieder einmal ein verregnetes Wochenende, Gäste werden schon gar nicht mehr zum grillen eingeladen, sondern zu ganz normalen Abendessen „inhouse“. Das Wetter ist echt traurig dieses Jahr. Gestern z.B: waren es gerade einmal 14° bei (natürlich) Regen und Sturm. Heute morgen auch nur 10°, aber wenigstens trocken und ich bin mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Wenn ich mich nicht verzählt habe, war es heute der 26. Tag seit dem 2. Mai. Da ist also auf jeden Fall noch Luft nach oben – obwohl wie denn, bei dem Wetter? Wenn man erst mal im Trott drin ist, dann ist es morgens ganz selbstverständlich die Radfahr-Klamotten anzuziehen und das Bike zu nehmen. Man darf dem inneren Schweinehund einfach nur keine Chance geben erst wach zu werden. 🙂 Und 26 Tage á 54km sind auch ca. 100 gesparte Liter Diesel. Und Abnutzung. Und frische Luft für den Fahrer. Und zigtausend verbrannte Kalorien. Und überhaupt. Wenn das Wetter einfach so wäre, dass man den Sommer über immer fahren könnte…