23.08.2017 – immer noch kein Sommer.

Und wenn ich gestern schon dachte es wäre kalt gewesen… heute wurde das dann noch einmal getoppt. Aber der Ausblick über den Flörkendorfer Teich, von einigen auch Mühlenteich genannt, entschädigt dann doch schon ein wenig. Und während ich meine Fotos „nur“ mit dem Handy schieße, hat der Herr im Vordergrund seine Profikamera mit Stativ aufgebaut. Wer weiß, vielleicht sehen wir das Foto dann morgen in den Lübecker Nachrichten. 🙂

Der Flörkendorfer Teich morgens um halb sieben

Darüber hinaus läuft die „Jahresendplanung“ bei uns langsam an. Schon lange haben wir den Wunsch gehegt mal die IAA (PKW)  in Frankfurt zu besuchen. Genauso wie die Buchmesse Frankfurt. Und nachdem ich mal die diesjährigen Termine geprüft habe, IAA vom 14.-24.09. und die Buchmesse vom 11.-15.10, kann ich sagen: passt. Theoretisch. Sollte möglich sein. Also in der Firma jeweils den einen und den anderen Termin schon mal mit Urlaub belegt – das sollte machbar sein. Jetzt noch um die beliebte und bekannte Unterkunft in Bad Nauheim kümmern und dann steht einem spannenden Jahresende nichts mehr im Wege.

Und zum Thema Buchmesse fällt mir ein: ich wollte ja hin und wieder auch mal was über von mir gelesene Bücher veröffentlichen: nun habe ich gerade vor ein paar Tagen mein erstes Buch eines amerikanischen Schriftstellers zu Ende gelesen: Blind von Joe Hill. Es geht um einen Rockstar, der die etwas makabren Dinge liebt und so aus lauter Spaß an der Freud´ einen Geist ersteigert. Leider will dieser Geist ihm anschließend ans Leder, bzw. ans Leben und er zieht alle Register um sein Ziel zu erreichen.

Der Infotext bei einem großen Onlinehändler zu dem Buch lautet: Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Hierzu sei angemerkt: der Vater des „jungen“ Autors (Joe ist Baujahr 1972) hat gerade diese Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert und inzwischen mehr als 400 Millionen (!) Bücher verkauft. Sein Name ist Stephen King und sein Sohn schreibt wie sein Vater in den besten Zeiten! Wer also auf ein wenig übersinnliches, teilweise auch gruseliges steht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. 🙂

22.08.2017 – und noch immer kein Sommer…

Weiß das Wetter eigentlich, dass Sommer ist? Also Sommer sein sollte meine ich. Heute morgen in Ahrensbök: 9° Celsius. Da ziehst Du freiwillig Fingerhandschuhe auf dem Rad an. Von der Jacke und dem Halstuch ganz zu schweigen. Dabei sollte zu dieser Jahreszeit ein einfaches Shirt ausreichend sein. Aber nein, sch… kalt.
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wieder deutlich unter 50 Minuten geblieben. Und dabei noch Zeit für einen kleinen Fotostop gehabt.

„Still ruht der See“

Aktuelles am 20.08.2017

So, der erste Spieltag der neuen Bundesligasaison ist vorbei. Und damit auch der erste Spieltag mit dem Videoschiedsrichter. Hat man ihn bemerkt? Ja, sehr wohl. Im Eröffnungsspiel der Bayern am Freitagabend gab es einen Elfmeter. Es ging ein Foul voraus, welches der Schiedsrichter übersehen hatte. Der Gefoulte trat selbst an (Lewandowsky) und traf zum 3:0 Zwischenstand. Und bei der sonntäglichen Partie Freiburg gegen Frankfurt wurde das 1:0 für Freiburg vom Videoschiedsrichter wieder zurückgenommen. Es ging eine Abseitsposition voraus. Beide Entscheidungen unstrittig vom Video-Schiri richtig gesehen, nimmt es einem aber nicht doch die eine oder andere Aufregung über Fehlentscheidungen? Wir werden es in der Zukunft wissen. Meine Hamburger haben übrigens zum ersten Mal seit 2010 wieder ein Auftaktspiel gewonnen. 1:0 hieß es am Ende gegen Augsburg. Allerdings wird aktuell weniger über das Spiel gesprochen (war auch nicht so toll von den Hamburgern) als über den Mäzen Kühne und noch mehr über den Torschützen Nicolai Müller. Der verletzte sich nämlich beim Torjubel (!) als er umknickte und sich das Kreuzband riss. Das war richtig sch…

Ansonsten warten wir am 20. August noch immer auf den Sommer… aber er lässt sich nicht sehen. Wieder einmal ein verregnetes Wochenende, Gäste werden schon gar nicht mehr zum grillen eingeladen, sondern zu ganz normalen Abendessen „inhouse“. Das Wetter ist echt traurig dieses Jahr. Gestern z.B: waren es gerade einmal 14° bei (natürlich) Regen und Sturm. Heute morgen auch nur 10°, aber wenigstens trocken und ich bin mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Wenn ich mich nicht verzählt habe, war es heute der 26. Tag seit dem 2. Mai. Da ist also auf jeden Fall noch Luft nach oben – obwohl wie denn, bei dem Wetter? Wenn man erst mal im Trott drin ist, dann ist es morgens ganz selbstverständlich die Radfahr-Klamotten anzuziehen und das Bike zu nehmen. Man darf dem inneren Schweinehund einfach nur keine Chance geben erst wach zu werden. 🙂 Und 26 Tage á 54km sind auch ca. 100 gesparte Liter Diesel. Und Abnutzung. Und frische Luft für den Fahrer. Und zigtausend verbrannte Kalorien. Und überhaupt. Wenn das Wetter einfach so wäre, dass man den Sommer über immer fahren könnte…

schon wieder Mitte August…

Das heißt, ich habe im Endeffekt dreieinhalb Monate nichts geschrieben… dabei ist doch soviel passiert.
Im Mai hatte mein HSV sich wieder einmal mehr als knapp vor der Relegation und damit einem vielleicht sogar Abstieg gerettet. Was für ein packendes Finale gegen Wolfsburg mit dem „last Minute Tor“ von Luca Waldschmidt gegen die Wolfsburger. (Die sich dann in der Relegation mit zwei Siegen gegen Braunschweig durchsetzten und die Klasse hielten). Durch unser Kiwanis-Tippspiel konnten wir dem Club etwas mehr als 274€ (4€ pro Tipper zzgl. einige Spenden) spenden. Und für die neue Saison, die bereits übermorgen mit dem Spiel der Bayern gegen Leverkusen beginnt, sind wir schon 55 Mitspieler (sofern sich keiner mehr abmeldet). Das würde bedeuten am Saisonende mindestens weitere 220€ für die Kinder- und Jugendarbeit im Ort. Eine nette Sache mal so nebenbei.

Und was mein E-Bike betrifft: bis heute habe ich nun 22 Tage nutzen können um mit dem Rad zu Arbeit zu fahren. Darüber hinaus ein paar Touren mit Ilona an den Strand und im Lauenburgischen unternommen. Bis heute habe ich insgesamt 3.740 km abgefahren. Gar nicht so schlecht, wie ich finde. Und wenn wir einen Sommer gehabt hätten… was hätte das Fahrradtechnisch werden können. Aber kaum einmal drei Tage Sonne am Stück, eher jeden zweiten Tag Regen. Was mich gleich zu meinem nächsten Thema bringt:

Wasser in Ahrensbök. Obwohl, das Thema ist so umfangreich… ich glaube dazu werde ich einen extra Beitrag schreiben.

Tja, und was unseren Audi betrifft: im Oktober wird er 13 und hat aktuell 373.350 km (!) gelaufen. Außer Bremsen und Reifen und im vergangenen Jahr eine neue Lichtmaschine noch keine größeren Schäden gehabt. Naja, fast keine. 🙂 Einmal der Stellmotor für die Heckklappe, einmal der Fensterheber auf der Fahrerseite. Einmal musste der Fahrersitz neu bezogen werden. Also eigentlich fast alles im grünen Bereich. Wenn da nicht die Sache mit der Nockenwelle (KM-Stand 202.000) gewesen wäre.

So ähnlich sieht unser A4 auch aus

Seit einigen Tagen, Wochen, Monaten denkt man natürlich schon mal über ein neues Vehikel nach. Zwangsläufig. Obwohl er eigentlich noch super in Schuss ist. Und jeder Monat, den wir ihn länger fahren, spart richtig Geld. Dann kam wieder einmal die Diesel-Diskussion auf und ich habe das Thema erst einmal ad Acta gelegt. Unser Modell ist von den ganzen Schummeleien ja anscheinend nicht betroffen, zumindest war er bisher nicht bei den benannten Motoren. Andererseits hat VW (als Vorreiter) nun letzte Woche bekannt gegeben, dass es bei „Inzahlungnahme“ eines alten Diesel (Euro1 bis Euro4 (unserer z.B.)) bis zu 10.000 Euro gibt. Beispiel: bei Kauf eines neuen Audi A4 zahlt Audi 8.500€, bei einem neuen A6 sogar 10.000€ „Umweltprämie“. Umweltprämie, schon klar. Abwrackprämie müsste es offiziell heißen. Nur dieses Mal eben von den Autoherstellern, nicht vom Staat. Unser A4 ist eigentlich viel zu schade, um in der Schrottpresse zu landen. Tipptop in Schuss, läuft wie ein Uhrwerk, verbraucht durchschnittlich nur knapp über 6 Liter auf 100km. Andererseits, gebe ich ihn für einen Neuwagen (oder guten Gebrauchten) irgendwo in Zahlung, werde ich vermutlich nur 2.500 bis 3.000€ bekommen. Mit ganz viel Glück und einem guten Verkäufer vielleicht 3.500. Wenn ich mich nun für einen neuen A4 entscheide, zahlt Audi mir freiwillig mehr als 5.000€ mehr! Mehr Geld kann ich ja gar nicht sparen. Und wie gesagt, neuer wird unser „Raudi“ auch nicht mehr…Das Angebot gilt bis zum 31.12.2017 – bis dahin werden wir also eine Entscheidung treffen müssen…

Das Erste Mal!

Sechs Wochen später als im letzten Jahr, aber jetzt ist es passiert… Das erste Mal in 2017 bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Noch ein bisschen kalt und der Schweinehund war auch ganz schön groß, aber nun musste es endlich sein. Und es war herrlich. Die Sonne schien schon ein wenig, es waren ca. 6° und ich war warm genug angezogen. Es war herrlich. Nun hoffe ich, dass es heute Nachmittag auch noch trocken ist… 🙂

 

Kiwanis macht!

Lange genug hatten wir uns zurück gehalten, immer wieder kleine Projekte finanziell gefördert und unterstützt. Jetzt wollten wir mal wieder was selbst machen. Oder besser gesagt, machen lassen. 🙂

Unser Past President Andreas Gottschalk hat sich mit Thomas Kell in Verbindung gesetzt. Thomas ist Ahrensböker, ist tätig für das Deutsche Rote Kreuz und arbeitet als Dozent für Rettungstechniken und Notfallhilfe. Gemeinsam haben die Beiden nun zwei Kindernotfallseminare ins Leben gerufen. Eines für Eltern, Großeltern und wer sonst noch so erwachsen ist. Ein zweites für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Seminare fanden statt am 10. und 11.Februar diesen Jahres. Am Freitagabend waren knapp 30 Eltern unserer Einladung gefolgt-. Von 17.00 bis 21 .30 Uhr ließen die Teilnehmer sich erklären, wie man sich in Notfällen im allgemeinen und bei Kindern im besonderen zu Verhalten hat. Welche Methoden anzuwenden sind usw. Hierzu gab es neben dem Theorie-Teil auch ausführliche praktische Übungen. Alle Anwesenden fanden der Besuch habe sich gelohnt, die Dozenten Thomas Kell und Andreas Ahrendt einen tollen Job gemacht.

Weiter ging es am Sonnabendmorgen um 9.00 Uhr. 35 Kinder waren erschienen um zu lernen, wie sie sich verhalten sollen, wenn die Geschwister oder Freunde einmal einen Unfall haben sollten. Auch hier gab es einiges an Theorie und auch genug praktische Übungen am lebenden und künstlichen Objekt. Anwesende wurden verbunden und an entsprechenden Puppen wurden der Einsatz von Defibrillator und Herzmassage ebenso geübt wie die Beatmung. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein Teilnehmerzertifikat sowie einen kleinen Erst-Hilfe-Koffer. Dieser wurde lt. Aussage einiger Eltern zu Hause stolz vorgeführt, die Inhalte ausführlich erläutert. Das Interesse an dem Kurs war so groß, dass wir für den 01. April einen zweiten Kurs anbieten. Von den vorhandenen 35 Plätzen sind bereits 32 vergeben. (Stand 17.02.2017).

lass uns mal ein bisschen renovieren…

Naja, ganz so fing es nicht an.

Eigentlich wollten wir schon seit vielen Jahren neu bauen. Schließlich ist unser Garten groß genug. Aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Selbstständig? Oh, dann brauchen wir erst mal die letzten drei Bilanzen. Gibt es noch nicht, zu jung. Dann auch keine Finanzierung. Neuer Arbeitgeber? Befristeter Vertrag? Da kannst Du ja froh sein, wenn sie dir deinen Dispo nicht kündigen…

Egal, es waren die verschiedensten Gründe. Und im Nachhinein sollte es wohl auch so sein. Dann wache ich neulich eines Sonntags auf und bevor ich die Augen öffne, höre ich meine Frau durchs Schlafzimmer gehen und es klackert immer wieder leise. Die Augen einen Spalt geöffnet und sehe sie mit einem Zollstock hantieren. Augen wieder zu und denken, das geht wieder vorbei. Nein ging es nicht. Revolutionäre Ideen wurden mir später vorgestellt. Wir tauschen das Schlaf- und das Gästezimmer…

Einige Dinge durchgesprochen und ich muss sagen: super Idee. Dazu dann nach etlichen Jahren auch mal wieder die eine oder andere Renovierung, Teppich, Fußboden, Wandfarben und ganz wichtig: Die Türen. Also genauer gesagt, die Innentüren. Die stören sie schon seit Jahren, sind schon mehrfach umlackiert worden, haben neue Verzierungen erhalten und und und.

Mit dem Tischler gesprochen: fahrt am besten zu Klatt nach Lübeck und sucht Euch welche aus. Gesagt, getan und vor allem: gemacht. (Das war im September…) Oh Mensch, Türen sind ja gar nicht so teuer. Auch mit Zarge und neuen Griffen usw. nicht.  Also, den Tischler informiert, welches Modell usw. Er kommt zum ausmessen und stellt fest: Jede Tür ein Sondermaß. Dazu die neuen Türen mit Kassette. Das bedeutet, diese Formate sind nicht maschinell machbar, sondern mehr oder weniger gute alte Handarbeit. (Was das für den Preis bedeutet, brauche ich hier wohl nicht erwähnen…) Lieferzeit oh ja. Geplanter Beginn des Umbaus am 05. Dezember 2016.  Dann den Maler dazu bestellt, neuen Fußboden für Schlaf-, Gästezimmer und Flur und Treppe bei unserem Raumausstatter. Und los geht es.

Aufgrund der verschiedenen Arbeiten, der erforderlichen Abläufe und auch ein, zwei Missverständnissen (?) zieht sich leider alles ein wenig. Vor Weihnachten (so war unser Plan) wird das ganze nicht mehr fertig. Der Maler ist heute (13.12.) fertig geworden und kann nun erst wieder am 09.01.2017 weiter machen. Wobei es ist auch nur noch das Wohnzimmer nach. Also was den Maler betrifft. Die Türen sind auch drin. Nun also Fußböden und dann wieder die ganzen Möbel usw. in den ersten Stock bringen. Dort dann im Gästezimmer häuslich einrichten damit das Wohnzimmer gemacht werden kann. Alles spannend. Und natürlich wieder einmal mit viel Staub und Schmutz verbunden, mit Aufwänden, die nicht eingeplant waren und diesen und jenen kleinen Änderungen usw.  Dazu steht das ganze Haus (also alles wo nicht renoviert wird) voll mit Sachen aller Art. Dadurch aber gleich mal festgelegt: wenn die Renovierung durch ist, werden wir auch die Keller usw. mal wieder gründlich durcharbeiten müssen. Ich glaube, und da bin ich mir ziemlich sicher, es wird der letzte große Umbau sein. (Muss es nochmal sein, werden wir wohl eher für ne Woche ins Hotel ziehen oder so was in der Art…)

Zwischenstand am 15.12.2016 – Alle Handwerker sind erst einmal raus. Ein paar Tage Ruhe also. Das gefällt nicht nur unserem Kater Oskar sehr gut. Denn in den letzten Tagen fand er kaum einmal ein ruhiges Plätzchen im Hause. Jetzt kann er endlich wieder den ganzen lieben langen Tag faul an seinem aktuellen Lieblingsplatz liegen. Ganz egal wo das gerade ist. Also, wir können nun folgendes sagen: im Ersten Stock ist eine Ausgleichsmasse aufgebracht worden. Diese muss nun ein wenig durchtrocknen. Am kommenden Montag kommt dann der Raumausstatter. Seine Aufgaben sind die Plissees, die Vorhänge und der Fußboden. Damit will er bis Dienstagabend fertig sein. Da der Maler oben bereits komplett durch ist, können wir dann wieder anfangen uns oben auszubreiten. Sprich, Schlafzimmer einräumen, Bett zusammenbauen, Matratzen und Lattenroste aus dem EG nach oben bringen und wieder im richtigen Bett schlafen. Dann das Gästezimmer einrichten. Mit Couch, Sesseln und den Bücherschränken von unten, sowie Fernseher und allem was dazu gehört. Denn nach Weihnachten geht es weiter. Am 02.01. kommt der Elektriker und verlegt unten ein paar zusätzliche Kabel, setzt einige Steckdosen, nimmt Lampen ab usw. Am 09.01. kommt dann der Maler wieder und bringt das Wohnzimmer neu in Form. Für den 13.01. werden wir dann bei den Lieferanten die neuen Möbel für Wohnzimmer, bzw. Essbereich abrufen. Und dann sind wir fertig. Vermutlich fix und fertig. 🙂

Zwischenstand 21.12.2016 – Der neue Fußboden ist drin, die Treppe hat einen neuen Teppichboden erhalten. Das hat alles gut geklappt. Wir haben bereits das Bett und die Schlafcouch im Gästezimmer wieder aufgebaut und ein paar Dutzend Bücher nach oben getragen. Wir haben jedoch noch einmal im Wohnzimmer genächtigt, oben hat es trotz massiven Lüftens sehr stark nach dem Kleber für die Treppe gerochen.  Nun werden also die Matratzen folgen, dann die Bücherschränke aus dem Wohnzimmer.  Dann der Fernseher usw.  Die Termine für Elektriker und Maler sind fixiert, mit der Malerin hatte ich gestern noch ein längeres Gespräch. Sie geht fest davon aus, am 10. Januar fertig zu sein. Möbel-Kraft und Polster-Aktuell kommen leider erst am 17.01.2017, Nachmittags. Das bedeutet jedoch, in der Woche sollte es uns gelingen, dass Wohnzimmer wieder einzurichten. Dann waren es weniger als 8 Wochen Provisorium… 🙂

02.01.2017 – neues Jahr, neues Glück. Heute kommt der Elektriker. Im Wohnzimmer müssen vor den Malerarbeiten noch einige Steckdosen gesetzt werden. Frage bei der Terminabsprache: „Wann kommt ihr?“ Antwort: „um 8“. Perfekt. Muss Ilona an ihrem freien Montag nicht ganz so früh aufstehen. Wann klingelt es an der Tür? Um 7.30 Uhr…  Naja, was hat es gebracht? Neben den neuen Steckdosen? Jede Menge roten Staub…

So auch jetzt nach den freien Tagen kann man sagen, es wird einfach Zeit, dass die Arbeiten zu Ende gehen, wieder Normalität einkehrt. Man wieder weiß, was wo steht. Nämlich da, wo es hingehört…

Neues Möbelstück gekommen. Bei einem Kaffee-Hersteller haben wir ein Schnäppchen gemacht. Nachdem wir dort Weihnachten erst ein kleines Sideboard fürs Schlafzimmer bestellt haben (Kosten 169€) kam nur Minuten nach der Bestell-Bestätigung die nächste Mail: Ausverkauft, kommt auch nicht wieder rein… Schade. Aber die nächst größere Alternative sollte gleich 269 € kosten. Nein Danke. Also erst mal abwarten. Dann, zwischen Weihnachten und Silvester, eine Mail vom gleichen Anbieter. Die 269€-Alternative im Abverkauf für 139€. Na dann. Gleich bestellt. Gestern (04.01.) angekommen. Zwei große Pakete und beide recht schwer. Erst mal nach oben getragen und ausgepackt. Erfreulicherweise kaum Handwerkszeug erforderlich: lediglich Hammer und Akku-Schrauber erforderlich. Und was soll ich sagen: beides findet sich in meinem kleinen Werkzeugkasten. Also angefangen und nach nur wenigen Stunden alles zusammen gebaut. (Jeder Handwerker hätte sich vermutlich über mich kaputt gelacht, aber was solls. Mir liegen eher andere Dinge…)

Heute, 05.01., dann die „alten“ Sessel nach oben tragen (Hilfe ist angefordert) und dann noch das ganze Verpackungsmaterial fachgerecht entsorgen. Im Anschluss dann den Fernseher oben anschließen und damit den vorübergehenden Umzug abschließen. Am Montag kommen dann wieder die Maler. Jetzt also noch Wohnzimmer und Küche. Dann sind wir aber wirklich durch.

Ach nein… dann müssen wir ja wieder umziehen. Mit dem Wohnzimmer nach unten. Allerdings kommen die neuen Sitzmöbel erst am 17.01. – also noch ein paar Tage abwarten. Aber ok, das schaffen wir dann auch noch. Und dann hat diese kleine Renovierung nur 6 Wochen gedauert… schauen wir mal, was bis dahin noch so alles passiert.

Am 09. und 10. Januar sind also die Maler durchs Haus gedüst und haben auch im Erdgeschoss ihren super Job weiter durchgezogen. Das Wohnzimmer sieht nun wieder klasse aus. Möbellieferungen von Polster Aktuell und Möbel Kraft also am 17.01. – die Fahrer haben sich die Klinke in die Hand gegeben. Direkt am 18. Januar war dann der Elektriker noch einmal da. Die neue Lampe über dem Esstisch musste angebracht werden – und da wir vorher nicht wussten, wo der Tisch im Endeffekt genau steht…

Zuvor noch den Schrank an seinen neuen Platz gerückt. Alle Gläser, Vasen, Geschirr, Schalen und was weiß ich nicht alles, gewaschen und gereinigt und wieder in den Schrank geräumt. Die Schals (Gardinen) waren inzwischen ebenfalls gewaschen und wieder aufgehängt. Die Blumen und einige kleinere Möbelstücke aus dem Gästezimmer wieder ins Erdgeschoss getragen und das ganze nimmt nun echt Form an. Da wir nun am Wochenende schon wieder einmal auf Tour sind (Berlin, Besuch der Grünen Woche) werden erst in der kommenden Woche das neue alte Wohnzimmer wieder in Beschlag nehmen.

Am 23. und 24. Januar dann die (meisten) Bilder wieder aufgehängt, diverse Deko-Gegenstände wieder an ihren Platz gestellt usw. So zu sagen wieder „eingezogen“. Endlich wieder den Ofen nutzen und die entsprechende Wärme genießen, das großzügige Raumangebot ausnutzen und einfach hemmungslos den Luxus genießen… 🙂

In den kommenden Wochen stehen nur noch kleinere Veränderungen an. Den Fernseher an die Wand bringen, so dass er beweglich und vor allem drehbar ist. Einen neuen Wohnzimmertisch kaufen – klein und praktisch für die neue Couch. Aber dann hört es auch langsam auf. Und wir können uns wieder anderen, neuen Projekten zuwenden.

 

 

Veröffentlicht in Haus

Neujahrsempfang 2017

Am 08. Januar hatte die Gemeinde zum diesjährigen Neujahrsempfang in das ehrwürdige Bürgerhaus geladen.

Mehr als 200 Gäste waren erschienen, Vertreter der Parteien sowieso, Vereine, Bürger, ein buntes Potpourri von Gästen. Nach kurzen Ansprachen von unserem Bürgervorsteher Jochen Dockweiler und unseres Bürgermeisters Andreas Zimmermann sowie einem Grußwort unserer Pastorin kam es zu den obligatorischen Ehrungen. Besonders erfreut waren die anwesenden Mitglieder des Kiwanis-Club Ahrensbök, dass ihr Verein für das anhaltende Engagement der letzten 18 Jahre mit dem „Ehrenpreis der Gemeinde Ahrensbök“ für das Jahr 2016 ausgezeichnet wurde. In einem Rückblick ließ der Bürgermeister die  großen Projekte der letzten Jahre noch einmal Revue passieren. Er wies darauf hin, dass die Teilnahme an unseren vielfältigen Veranstaltungen im Endeffekt jeweils die direkte Unterstützung der Folge habe.  Sei es ein Besuch der Bürgerhausparty oder auch nur der Verzehr einer Wurst auf dem jährlichen Kinderfest. Er erwähnte unsere jährlichen Einladungen zur Fahrt zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg ebenso wie die Unterstützung von bedürftigen Familien in der Weihnachtszeit. Hier arbeiten Gemeinde und der jeweilige Kiwanis-Vorstand jeweils eng zusammen.

Dieser Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für die Kiwanier. Nein, zu gleich ist es eine Verpflichtung auch in der Zukunft zu helfen, zu unterstützen. Wir werden uns auch in den nächsten Jahren bei uns im Ort einbringen. Wir werden vielfältige Projekte entwickeln und umsetzen, immer in der Hoffnung sowohl das Leben in der Gemeinde ein wenig zu bereichern, aber auch damit Geld zu verdienen und dieses zu 100% in die Kinder- und Jugendarbeit zu investieren. Schließlich sind die jungen Menschen unsere Zukunft.

Der Kiwanis-Club Ahrensbök bedankt sich bei allen an dieser Entscheidung Beteiligten für die Ehrung und für die vielen im Anschluss erhaltenen Glückwünsche.

2017!

Alles neu macht der 1. Januar. Allen Lesern ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr.

Neben den Dingen die geplant sind, bin ich gespannt, was dieses Jahr bringen wird. Natürlich gibt es wieder einmal gute Vorsätze. Wieder wird es spannend, welche und vor allem in welcher Form umgesetzt werden. Schaun wir mal…

Also, wir lesen uns!

 

PS: Im übrigen bin ich „zwischen den Tagen“ schon mal wieder gute 20 km mit dem Specialized unterwegs gewesen… ich freue mich, wenn ich endlich wieder damit zur Arbeit radeln kann.

 

Momentaufnahme: Der HSV Weihnachten 2016

Ich bin von klein auf an HSV-Fan. Es wurde mir in die Wiege gelegt. Keine Chance einen anderen Verein zu mögen. NUR DER HSV! trifft es bei mir genau. Und auch „Danke, Papa, dass ich kein Bremer geworden bin“ und „Ich mag zwei Vereine: Den HSV und das Team, welches den SV Werder schlägt“.

So, dann ist das schon mal geklärt.

Aber was aktuell bei meinem HSV abgeht, geht eigentlich gar nicht.  An die ständigen Trainerwechsel hat man sich ja fast schon gewöhnt. Fast. Ok, nun wird der Vorstandsvorsitzende Didi Beiersdorfer freigestellt. Man sagt es ihm, aber nicht der Öffentlichkeit. Irgendwie sickert es dann aber doch durch und man muss umdisponieren und doch an die Öffentlichkeit gehen. Nun kommt Heribert Bruchhagen, einer unserer Manager aus den 90er, zurück aus der Fußballrente. Zuvor 13 Jahre in gleicher Position bei Eintracht Frankfurt tätig, nun also back in town.  Herzlich Willkommen. Doch bevor er offiziell vorgestellt werden kann, legt Karl Gernandt, unser Aufsichtsratsvorsitzender, sein Amt nieder. Die Indiskretionen schädigen nicht nur das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit, er möchte nicht ständig dafür verantwortlich gemacht werden…

Dabei hatte die Bundesligamannschaft zu Saisonbeginn gerade einen Negativ-Rekord nach dem anderen aufgestellt. Nach zehn Spielen 8 Niederlagen und lediglich 2 Remis. (1:1 zu Hause im ersten Spiel gegen Ingolstadt und ein 0:0 in Mönchengladbach, wobei die Gastgeber das Kunststück fertig brachten neben 90 Minuten Einbahnstraßenfußball,  über 60 Minuten Überzahl nach Platzverweis für Cleber, auch noch zwei Elfmeter zu verschießen.) Doch dann wachte das Team plötzlich auf. 2:2 bei den bisher unbesiegten Hoffenheimern, 2:2 zu Hause im Nordderby gegen dieses kleine Fischerdorf, südlich von Hamburg. Dann ein 2:0 Auswärtserfolg bei Darmstadt 98 und dann ein dreckiges, aber verdientes 1:0 zu Hause gegen Augsburg, dazu eine ganze Weile wegen einer roten Karte in Unterzahl. 8 Punkte in vier Spielen, nicht schlecht, man denkt es geht langsam wieder Aufwärts. Außerdem steht das Team nun nicht mehr auf Rang 18, nein wir sind auf 16 vorgerückt. „Unseren“ Relegationsplatz. und dann dieses ganze Theater drumrum. Da verliert man bald die Lust noch irgendwelche Berichte über seinen Club zu lesen.

Hoffen wir mal, dass nun alles besser wird. Allerdings, und das muss man sagen dürfen: das denke ich jedes Mal. Nach jedem Trainerwechsel, nach jedem Managerwechsel, und nun nach dem neuen Vorstandsvorsitzenden auch wieder. Irgendwann muss es doch mal wieder bergauf gehen. Andere Mannschaften mit weniger Kapital und vor allem Zuschauern, Fans, Anhängern usw. schaffen das doch auch… Nun sind wir also wieder mal dran. NUR DER HSV!

Ergänzung am 21.12.2016 – Gestern, am Dienstag, war der letzte Spieltag 2016 – Heimspiel gegen Schalke 04. Nur 50.000 Zuschauer, für Schalke erschreckend wenig, aber andererseits ein schlechter Termin, wenige Tage vor Weihnachten, unter der Woche. Na ja, egal. Einige Freunde waren entsetzt vom Spiel der Hamburger, im Fernsehen hieß es auch „kein tolles Spiel“, doch ich sehe das anders. Die Rothosen haben von Anfang an Druck gemacht. Keinen Ball verloren gegeben, keinem Zweikampf aus dem Wege gegangen. Sie haben die Knappen direkt am eigenen Strafraum angegriffen und so immer wieder Fehler provoziert. Das ganze wirkte vielleicht taktisch nicht wer weiß wie schön, aber es war Feuer drin. Das Spiel war schnell und mit Leidenschaft geführt. Schalke kam kaum zum Luft holen. Die beiden Tore fielen spät (61. und 82., N.Müller und Bobby Wood), der Anschlusstreffer zum 2:1 Endstand erst in der 91. Minute. Dazu kam allerdings noch ein leichtfertig vergebener Foulelfmeter durch Djourou. Den hätte fast jeder im Stadion mit mehr Schmackes geschossen… Aber egal. Gewonnen. Von den letzten sechs Spielen zwei mal Remis, drei mal gewonnen und lediglich eine Niederlage in Mainz am letzten Sonnabend. Eine solche Tendenz auf die ganze Saison hochgerechnet ergäbe 62 Punkte – das würde leicht für die Europa League, vielleicht sogar für die CL reichen. Heute Mittag wurde es dann offiziell bestätigt: Dietmar Beiersdorfer bleibt nicht beim HSV, nicht als Sportchef und auch in keiner anderen Position. Auch wenn es mir persönlich um ihn leid tut, vermutlich besser so, wenn endlich einmal Ruhe einkehren soll in Hamburg.